Seit mindestens zwei Jahrzehnten lädt der JC Wermelskirchen am Morgen des Heiligabends zum Christkindtraining ein. Die Judoka jeden Alters treffen sich gemeinsam mit mutigen Geschwistern auf der Judomatte um sich gemeinsam die Wartezeit zu verkürzen. Dabei steht der Spaß und das gemeinsame Bewegen ganz klar im Vordergrund. Judotechniken werden nur nebenher, im Spiel oder aus Versehen angewendet. Schon seit Aktionsgründung war klar: dies ist ein besonderes Geschenk für alle Judofamilien zum Jahresausklang, doch seit dem eigenen Mamasein weiß ich den Wert dieses Angebotes noch mehr zu schätzen. So war um kurz vor 5 bereits die Nacht im Hause Seide vor Aufregung beendet und auch wenn es für mich ein zusätzlicher Termin ist, war ich doch froh um das Programm, nochmal aus dem Haus zu kommen mit beiden Jungs. Ich kann mir also denken, wie viel die Aktion den anderen Familien bedeutet 😉
Nicht nur für die Familien, auch für die flügge gewordenen Judoka hat der Termin eine ganz besondere Bedeutung. Zum Fest kehren die ehemaligen Athleten, Trainer und Sportassistenten gerne auf ihre Matte zurück, sodass das Christkindtraining immer auch ein großes Wiedersehen beinhaltet. So gab es in diesem Jahr wieder einige Heimkehrer, die es sich nicht nehmen ließen, als Wichtel am Training teilzunehmen. So trafen sich nach langer Zeit die „Drei Engel für Koga“ wieder. Manon, Caro und Mayla stellten schon in der Umkleide fest, dass sie sich viel zu lange nicht mehr gesehen haben. So wurde auch der eine oder andere gute Vorsatz gefasst, doch der engagierte Club verabschiedet sich nun erstmal in die Weihnachtsferien. Der Vorsatz, selbst wieder einzusteigen, muss also noch etwas warten.
Wie immer war das Training von abwechslungsreichen Spielen im Weihnachtsmotto geprägt. Tim Schulze und ich haben so selbst die Lock-Down- Jahre am Morgen des Heiligabends zusammen verbracht. Dieses Mal wurden wir von einem großen Team u.a. durch Niklas Diederich und Kaweh Scheida tatkräftig unterstützt.
Alle Kids und Wichtel waren happy und starteten nach gut 2 Stunden Programm ins traditionelle „Mützen-Klau-“ Spiel. Trotz viel Raffinesse und neuen Tricks aufseiten der mit Wichtelmütze ausgestatteten Trainer und Sportassistenten blieb keine Mütze mehr auf dem Kopf. Zum krönenden Abschluss kam Vereinsmaskottchen Koga vorbei und wünschte gemeinsam mit Janine und Dirk Kopperberg allen Anwesenden ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein tolles neues (Sport-)jahr.

Full House im Dojo in der letzten Einheit in 2025: über 70 Judoka&friends munter dabei 🙂
Ziel der meisten Judoka ist es, irgendwann den schwarzen Gürtel zu tragen. Wenn man von Kindesbeinen an Judo macht, scheint der Schwarzgurt für einen selbst teils unerreichbar entfernt, doch aus Trainersicht rast die Zeit jedes Mal. Nun schmücken sich zwei weitere JCler, die von klein auf im JC Judo machen, mit dem Meistergrad. Dabei ist dieser Titel bei den Beiden ja fast wörtlich zu nehmen, denn Hannah Glauner wurde in diesem Jahr Deutsche Meisterin und Phil Cabecana Dritter auf nationaler Ebene. Durch diese Erfolge durften die Beiden am letzten Wochenende an der Kaderdanprüfung in Köln teilnehmen. Anders als für alle Anderen (siehe Beitrag Danmodul) war hier noch alles beim Alten. Ein letzter kräftezehrender Lehrgang im BLZ für dieses Jahr, eine stabile Prüfungsleistung und dann war das Ding geschafft. Dabei bewiesen die Beiden wieder einmal, welche guten Grundlagen sie von „Haus“ aus mitbringen und meisterten auch das ungewohnte Metier der Kata (Demonstration) ohne Mühe.
Carolin Scheida und Luke Cabecana hatten an dieser Stelle bereits vor einigen Jahren vom braunen zum schwarzen Gürtel gewechselt. Beide nahmen aber auch an der Kaderprüfung teil und wurden nun mit dem 2. Dan ausgezeichnet.

Heute haben sich 27 Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahren, von 13,5 kg bis 62Kg , 5 Trainer und 2 SpAss auf den Weg nach Leverkusen zum Winterturnier gemacht.
Dort wurden alle Kinder nach Altersklassen und Wettkampferfahrung sowie gewichtsnah eingeteilt.
Kurz nach der Waage konnte es losgehen.
Die Kinder wärmten sich alle gemeinsam spielerisch auf und bekamen, auch für die aufgeregten Eltern, die besonderen Turnierregeln erklärt. Der 1. Ippon wurde als Sieg gelistet und anschließend wurde weitergekämpft. So konnten alle Kinder möglichst viel und lange kämpfen. Stärkere konnten gewinnen und dann dem Schwächeren auch mal eine Chance geben. Die Kämpfe dauerten alle 2 Minuten.

Schieben und erste Erfahrungen sammeln
Auf insgesamt 6 kleinen Wettkampfflächen begannen die Jüngsten mit Zieh- und Schiebekämpfen. Hier ging es darum, den Kampfpartner möglichst häufig aus der Matte zu schieben. Alle Nachwuchslöwen haben sich getraut, in einer großen und lauten Halle, völlig fremde Kinder anzufassen und diese aus der Kampffläche hinauszudrücken.
Natürlich wurden die Judoregeln, Angrüßen, keinem extra wehtun und Wertschä
tzung füreinander von allen Kids beherrscht!
Und das, obwohl unser Jüngster, Milo, erst 2 Jahre alt ist! Der für diesen Mut und das Können überreichte Pokal ( 3. Platz und Sieger mancher Herzen) war fast größer als sein strahlendes Lächeln.

Strahlende Sieger von Klein bis Groß
Strahlendes Lächeln zeigten in der Altersklasse bis 7 Jahre auch:
1. Platz für:
Lea, Theo, Leon, Noah und Liam
2. Platz
Anton
3.Platz
Joshua
Jeder dieser kleinen Nachwuchsjudokas hat mind. einen Kampf aktiv gewonnen.
Die stolzen Eltern mit den Trainern Marvin, Regina und Katrin freuten sich mit den Kleinen, die heute plötzlich ganz groß waren.
Gegen Mittag wurden dann die Kids älter und zum Teil erfahrener.
Auch hier wurde altersabhängig, gewichtsnah und erfahrungsabhängig gekämpft.
Bei den Kindern ab 7 Jahren zeigte sich zu den oben schon erwähnten Judowerten auch ein toller Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft, Ernsthaftigkeit und vor allem Freundschaft, auch über die Vereinsgrenzen hinweg.
Wir konnten mit Kindern jeglicher Erfahrungen tolle Kämpfe miterleben.
Vom sich zum ersten Mal trauen und über sich hinauswachsen, über zarte erste Techniken bis hin zu unseren “ Profis“.
Gemeinsam wurde mitgefiebert, angefeuert, getröstet, motiviert und fangen gespielt.
Da unser Schwergewicht leider keine Gegner hatte konnten wir einen Freundschaftskampf mit vertauschten Gürteln erleben. Mika Weyres ( Ü30 Weltmeister) in „Gelb“ gegen Viktory in „Schwarz“. Was ein Fest.
Die Platzierungen waren wie folgt:
Gold ging an:
Abdulloh, Umar, Svenja, Marie, Paula, Pia, Rustam, Viktory
Silber bekam:
Azam
Bronze ging an:
Mathias, Anna, Sophia, Jemima, Luke, Christabel, Amanheld, Levin, Reda und Clemens.
Somit konnten sich auch hier, alle unsere Kinder auf dem Siegerpodest einen tollen Pokal nebst Urkunde überreichen lassen.
Wir Trainer haben voller Freude und Stolz die Trainingsstände und die Fortschritte unserer Schützlinge beobachtet.
Gemeinsam im Team coachten Akbar, Kaweh, Lene, Pia und Vera.
Vielen dank an die Eltern, besonders an jene, die fremden Kindern eine Mitfahrgelegenheit ermöglicht haben.
Danke auch an den Veranstalter, es hat uns allen gut gefallen, wir kommen gerne wieder!
Am Wochenende fand der Koga-Cup in der Wermelskirchener Gymnasiumshalle statt.
Wie in den vergangenen Jahren ist das Turnier insbesondere für die Kleinen ein absolutes Highlight gewesen. In der U10 erhielten alle Kinder eine begehrte Löwenmedaille. In diesem Jahr sogar in drei verschiedenen Farben.
Die Älteren mussten sich das Edelmetall teilweise hart erarbeiten, denn in manchen Gewichtsklassen kamen 16 Teilnehmer zusammen. Besonders stark besetzt war die Altersklasse U12 männlich.
Mit circa 360 Teilnehmern verteilt auf beide Tage waren es in diesem Jahr weniger Aktive als zuvor. Terminüberschneidungen mit anderen Veranstaltungen waren dafür wohl der Hauptgrund, doch das Team des JCWK gab wie gewohnt Vollgas und bot ein gut organisiertes Turnier.

Während die Eltern, Trainer, Betreuer, Freunde und Top-Athleten in der Cafeteria, als Kampfrichter, hinterm Listenführertisch, in der sportlichen Leitung oder beim Urkundendruck im Dauereinsatz waren, gaben die JCler auf der Matte alles. Dabei musste manch ein tapferer Nachwuchskämpfer auch mal eine Niederlage hinnehmen, aber es konnten auch viele Siege gefeiert werden.
Henri Joest konnte vor heimischer Kulisse den letzten Kampf des Turnieres gegen Vereinskamerad Victory Makos vorzeitig für sich entscheiden. Beide hatten sich im Schwergewicht der U12 beeindruckend durch die Vorrunde bis in das Finale vorgekämpft. Auch Felix Graf und Umar Akbarzoda trafen im Endkampf aufeinander. Nach einem offenen Schlagabtausch ohne Wertung konnte Umar durch Kampfrichterentscheid die Goldmedaille gewinnen. Von diesem und von anderen Kämpfen gibt es wieder tolle Aufnahmen von Lutz: https://magentacloud.de/s/jDLNi4WKgDkB5J9
Die Ergebnisse im Überblick:
1. Platz:
2. Platz:
3. Platz:
5. Platz
Teilnahme:
Waagezeiten Koga Cup 2025
Samstag, 08.11.2025
9:00 – 9:30 Uhr U14 m, w (Jg.2014-2012)
11:00-11:30 Uhr U10 m, w (Jg.2018-2016)
Sonntag, 09.11.2025
9:00 – 9:30 Uhr U12w, U17w (nur Mädchen Jg. 2016-2014 und 2009-2011)
10:00 – 10:30 Uhr U12m, U17m (nur Jungen Jg. 2016-2014 und 2009-2011)
Aufbau:
beginnt am Freitag, 07.11. um 19 Uhr am Dojo! (Die Abendeinheit entfällt!!!)
Abbau:
nach der Veranstaltung gegen 13 Uhr am Sonntag!
Info zu den Helferpunkten: In der JHV wurde beschlossen, dass die Helferpunkte nicht mehr pro Stunde, sondern pro Aktion vergeben werden. Wenn viele helfen, umfassen die einzelnen Tätigkeiten, einen Umfang von 1,5-2 Stunden.

Hannah Glauner startete heute zum ersten Mal in ihrer neuen Gewichtsklasse -57kg. Beim European Cup in Slowenien sendete sie dabei ein eindeutiges Signal an ihre neue/alte Konkurrenz. Mit dem Gewinn der Goldmedaille unterstrich Hannah erneut ihr großes Talent und dass international auch im Mittelgewicht mit ihr zu rechnen ist. Landestrainer Jens Mallewany war somit rundum zufrieden mit dem Turnierverlauf: „Hannah kämpfte ein sehr sehr gutes Turnier und etablierte sich sogleich an der Spitze der neuen Gewichtsklasse.“
Die Goldmedaille gab es dabei keineswegs geschenkt. In der Vorrunde bezwang Hannah hintereinander zwei starke Russinnen. Anschließend dominierte sie auch im Poolfinale gegen die unbequeme croatische Kämpferin klar. Im Halbfinale nutze Hannah einen Ansatz ihrer Kontrahentin geschickt zum Konter und brachte diese Führung mit Biss über die Zeit. So war ihr die Medaille beim Millenium Team Cadet Cup schon nicht mehr zu nehmen. Mit Iza Bartyik traf Hannah auf eine erfahrene und langjährige 57kg- Athletin aus Ungarn. Die Beiden lieferten sich ein spannendes Duell auf Augenhöhe. Im Golden Score hatten beide Kämpferinnen jeweils zwei Shidos auf ihrem Konto. Die nächste Strafe oder Wertung würde den Kampf beenden und die Edelmetallfarbe entscheiden. Mit beeindruckendem Mut und sagenhafter Power schaltete Hannah nochmal einen Gang höher (nach schon 6 Minuten Kampfzeit!) und startete einen Überraschungsangriff. Die Ungarin kippte auf die Seite und der Angriffswille der Löwin wurde mit Yuko und dem Sieg belohnt. Auch, wenn Hannah schon einmal einen European Cup gewann, die deutsche Nationalhymne bei der eigenen Siegerehrung zu hören, bleibt etwas ganz besonderes.
Nun wird sie noch einen Tag in Slowenien trainieren ehe es dann zum vielleicht krönenden Abschluss einer tollen Saison zwei Wochen für sie nach Japan geht. Im Mutterland des Judosports wird sich Hannah gemeinsam mit Julius Glaser im Rahmen eines DJB-Lehrgangs intensiv auf das kommende Jahr vorbereiten können.
Über den Jubel über unsere „Goldhannah“ darf man aber auch nicht vergessen, dass ein weiterer JC-Kämpfer in Slowenien am Start war. Phil Cabecana kämpfte bereits gestern und konnte zwei Kämpfe für sich entscheiden ehe er sich im starken 60kg-Feld geschlagen geben musste. Da sein Konkurrent das Poolfinale verlor, war Phil ausgeschieden, aber zwei Siege auf diesem Niveau waren ein toller Erfolg für den Junglöwen!

Slowenien, Japan, … und dennoch ist Hannah auch so oft es geht auf der heimischen Matte zu finden. Dann natürlich hautnah und ebenso löwenstark mit zwei Kids geschultert

Im JC Wermelskirchen wird im kommenden Jahr das 25-jährige Vereinsbestehen gefeiert. Nicht ganz so alt ist die Idee des Prüfungslehrgangs in den Herbstferien. Erst mit dem Bezug des Dojos in der Sportarena 2005 schenkten die ehrenamtlich engagierten Trainer den Judoka ein besonderes Highlight im Sportjahr: vier Tage intensive Vorbereitung und im Anschluss eine stattliche Gürtelprüfung mit vielen Zuschauern. Der Ablauf ist somit seit gut zwanzig Jahren gleich geblieben. Auch in diesem Jahr nahmen die Trainer für die Aktion Urlaub oder nutzen Erholungszeiten zum Engagement. Besonders erfreulich: Tim Schulze kehrte für den gesamten Lehrgang auf „seine“ Matte zurück und es schien fast so, als wenn der routinierte und beliebte JC-Trainer nie weg gewesen wäre. Vera Schulz, Wiebke Harke, Niklas Diederich, Ida von Grünberg, Elias Behrendt und Hannah Glauner sorgten neben Tim für eine beeindruckende Trainerbesetzung. Jens Harms, Dirk und Janine Kopperberg, die auch die gesamte Organisation übernahm, bereicherten das Team an einzelnen Tagen. Damalige Ideengeberin Katrin Seide war in diesem Jahr erstmals nur einen Tag im Einsatz.

Die Gruppe wurde wieder hervorragend vom Haus Hochstein versorgt und nutzte den kurzen Spaziergang nach Kenkhausen, um den Kopf ein wenig frei zu bekommen. Jeden Vormittag rauchten ordentlich die Köpfe der 35 Teilnehmer, die ihr Programm intensiv erlernten. Viele von Ihnen richten ihre Urlaubsplanung nach dem Lehrgang, sodass sie jedes Jahr ihre Gürtelprüfung am Ende der ersten Herbstferienwoche ablegen.
„Immer weiter auf der Gürtelstufenleiter“ hieß es somit noch einmal für Leopold Harms, der in diesem Jahr die Prüfung zum braunen Gürtel erfolgreich ablegte. Noch vor wenigen Jahren hatte er am Anfang der Reise gestanden. Sein Bruder Ferdinand bindet sich nun ebenso wie Ron Trienenjost den blauen Gürtel um den Bauch. Pia Wächtler, Katjarina Jalunin, Lene Frieling, Jannis Frieg und Laila Clemm ließen nun die zweifarbigen Farben hinter sich und bestanden die Prüfung zum grünen Gürtel. Eine sehr intensive Vorbereitung verbrachten Elena Behrendt, Paula Haase, Mats-Ole Harke, Henri Joest, Nike Köhnen, Rustam Kolikov, Kamil Nikolajuk, Omar Omar und Svenja Schulz mit dem Programm des orange-grünen Gürtels. Der Eifer zahlte sich aus und alle nahmen souverän die Hürde. Umar Akbarzoda und Luke Hafner brillierten bei ihrer Prüfung zum orangen Gürtel. Gelb- orange erreichten Emilian Tolksdorf, Azam Saimurodov, Clara Niemand, Michael Jalunin, Charlotte Heide, Marie Esser und Vincent Clemm. Noch am Anfang der Gürtelstufenleiter stehen Clemes Floer, Abdullo Akbarzoda, Oleksii Ihnatov, Luisa Leno und Levon Rosen. Sie erreichten ihren ersten einfarbigen Gürtel mit der bestandenen Prüfung zum gelben Gürtel.

Sonderpreis für Clemens
Clemens erhielt dazu einen Sonderpreis, da er sich rührend um die jüngeren Kinder seiner Gruppe kümmerte und somit schon Judowerte wie ein erfahrener Judoka beherrscht. Einen weiteren Sonderpreis erhielt Azam Saimurodov, der tatsächlich alle Namen der Techniken beherrschte. Hier konnten sich die Älteren Tipps des Gelbgurtträgers abholen. Auch Luke Hafner ist seiner Zeit weit voraus und absolivierte als Partner schon das Programm der nächsten Gürtelstufe.
Die Oscars für den besten Uke (Partner) erhielten Leopold Harms, Lene Frieling und Paula Haase. Somit zeigte sich die Prüfungskommission großzügig und unterstrich das insgesamt gute Niveau der Prüfung. Lediglich wenige Judoka werden im kommenden Jahr eine deutliche Schippe drauflegen müssen, um dann weiter auf der Gürtelstufenleiter zu kommen.

Nicht nur Vorbilder sondern auch Innitiatoren der diesjährigen Filmnacht: Ida und Hannah mit drei Nachwuchsathletinnen der U13
Viele der jungen Nachwuchstrainerinnen haben bereits selbst oft am Lehrgang teilgenommen und so kamen Hannah Glauner und Ida von Grünberg im Vorfeld auf die Jugendleitung zu und innitiierten die Filmnacht als krönenden Abschluss. Nach der Prüfung und dem Ligatraining, trafen sich alle mutigen Teilnehmer und auch Urlaubsrückkehrer wieder auf der Judomatte um gemeinsam Kino zu schauen. Auch hier war Tim als männlicher Betreuer wieder im Einsatz und Carolin Scheida ließ es sich nicht nehmen, die Aktion zu unterstützen. In fröhlicher Stimmung verbrachte die Gruppe eine unvergessliche Nacht auf der Tatami. Nur geschlafen wurde wenig ;-), aber das muss so sein meint auch die Tradition J

Heute fand beim JCWK ein spannender U11-Mannschaftskampf statt. Zu Gast war das Team des ESV-Olympia Köln e.V. das mit seinen jungen Judoka für tolle Begegnungen sorgte.
Unsere Mannschaft vom JCWK hat 5-3 gewonnen. Nach jedem Sieg war der Jubel der Kinder groß, und auch die Eltern und Trainer feuerten begeistert an.
Doch noch wichtiger als das Ergebnis war die großartige Stimmung. Die Kinder zeigten spannende Duelle auf der Matte, gegenseitigen Respekt und jede Menge Freude am Judo.
Ein herzliches Dankeschön an unsere Gäste aus Köln für den schönen Tag wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen!
Bericht: Kai Winter

Für den JCWK dabei: hinten v.l. Emilian, Luke, Theo, Emilian, Koga, Maja, Jacob, Christebal, Mathias, vorne Charlotte, Thalia, Marie, Azam, Felix, Svenja, Jemima und Julia mit Nike und Lene vom Listenführertisch
Der JC 71 Düsseldorf und Bayer Leverkusen haben den Judo-Superstar Ono Shohei dirsen Freitag nach Leverkusen eingeladen, ein Training mit über 60 Nachwuchs-Judoka zu leiten. Ono ist zweifacher Olympiasieger und dreimaliger Weltmeister und präsentierte seine Spezialtechnik o-doto-gari (große Außensichel) in mehreren Varianten. Dabei ging er insbesondere auf die Aspekte der Wurftechnik ein, die er anders macht, als es die meisten Judoka lernen.
Die Wermelskirchener Tim Schulze, Leopold und Jens Harms, sowie der für Wermelskirchen in der Herren- Mannschaft startende Kai Zimmermann zeigten großes Interesse an den Feinheiten des Techniktrainings und hatten auch beim anschließenden Randori viel Freude.


Vom 19.09.25 bis zum 21.09.25 machte der Judoclub Wermelskirchen eine Judofahrt nach Hachen.
Dort schliefen die 43 kleinen und großen TeilnehmerInnen und sieben BetreuerInnen in kleinen Hütten mit jeweils 8 Betten. Die Teilnehmer kamen nach und nach mit privat zusammengestellten Elterntaxis an.
Die Kinder freuten sich auf das Wochenende.
Als Erstes überprüften die Betreuer die Anwesenheit der Kinder, dann verabschiedeten sich die Kinder von ihren Eltern und kriegten ihre Schlüssel für die Hütten. So ging ein tolles Wochenende los. Sie unternahmen viele tolle Sachen, wie zum Beispiel Kegeln, Schwimmen, Nachtwanderung (inklusive Dunkelrutschen auf dem Spielplatz!) und Chaosspiel. Natürlich durften auch zwei Judo-Einheiten nicht fehlen.
Am Samstag wurde Akbars Geburtstag auf der Judomatte gebührend gefeiert. Die Kinder haben ihn gemeinsam in die Luft geworfen – und mit einer Matte wieder aufgefangen. Auch das traditionelle Übergabespiel sorgte wie immer für viel Spaß.
Als letzte Aktion am Sonntag gab es einen tollen Parcours in der Sporthalle, wo sich alle nochmal austoben konnten, bevor es wieder nach Hause ging. Müde und glücklich kamen alle Kinder und Betreuer wieder zu Hause an. Es war ein tolles Wochenende! Danke an alle Betreuerinnen und Betreuer, die das möglich gemacht haben. Die Kinder freuen sich schon aufs nächste Jahr!
geschrieben von Felix Graf und Clemens Floer
Ein riesengroßer Dank gilt auch dem Förderverein, der die Fahrt seit Jahren großzügig unterstützt und es so wieder einmal geschafft hat, den Teilnehmerbetrag trotz steigender Kosten in allen Bereichen gleich zu halten.
