Für die erfolgreichen Judoka des JC Wermelskirchen ist gerade Hochsaison. Nach den großen Erfolgen bei den Deutschen Meisterschaften der U18 und U21 gibt es für sie keine Verschnaufspause. Im Gegenteil: ein Höhepunkt jagt den Nächsten bis zum großen Ziel der Teilnahme an der Jugend-Europameisterschaft.

Hannah Glauner setzte nach ihrem Titelgewinn auf der Deutschen nun einen weiteren wichtigen Haken in der Reihe der Nominierungskritierien. Am Wochenende gewann die Löwin äußerst souverän das internationale Sichtungsturnier in Bad Blankenburg. In dem mit 49 Athletinnen sehr stark besetzten Teilnehmerfeld bis 52kg geriet die JClerin nie wirklich in Bedrängnis. So ließ sie auch die internationale Konkurrenz aus Dänemark und Brasilien hinter sich.

Die Jungen waren derweil zu dritt in Bremen. Hier waren die Felder noch größer, sodass meist mehr als 70 Kämpfe stattfinden mussten, ehe ein Sieger feststand. Für Phil Cabecana ging es vor allem darum, internationale Erfahrung zu sammeln. Mit einem Sieg konnte er sich schon gut in Szene setzen, schied dann aber aus, weil sein Kontrahent kein Poolsieger wurde. Julius Glaser erwischte in einer der stärksten Gewichtsklassen (67 TN) ein hartes Los und musste nach einem Sieg eine Niederlage hinnehmen. In der Trostrunde konnte er noch zwei Mal gewinnen, ehe ihm der Einzug in das kleine Finale verwehrt blieb und er sich mit Platz 7 begnügen musste.
Für Luke Cabecana in der U21 ging es erst spät am Nachmittag auf die Matte. Nach einem Sieg beendete ein starker Japaner den weiteren Durchmarsch des Löwen. Da der Kontrahent aber souverän Poolsieger wurde, durfte Luke in der Trostrunde nochmal antreten. Dort beendete er die folgenden drei Kämpfe siegreich und stand so im Kampf um Bronze. Auch hier konnte Luke triumphieren und sich am Ende eines harten Wettkampftages mit Edelmetall belohnen.

Regenerieren steht jedoch erst später auf dem Kalender, denn das Quartett absolviert nun noch ein Trainingslager am jeweiligen Austragungsort.

Luke mit seinen Eltern in Bremen