Die Frauenmannschaft des JCWK war mit einer Auswahl beim 1. Team Cup in Herford vertreten.
Die Löwinnen nutzten das Turnier um nach der Winterpause wieder in Wettkampfmodus zu finden und die Saison gesellig einzuläuten. So trainierten sieben von acht Kämpferinnen am Vortag bereits zusammen und für die Fremdstarterinnen aus dem Kölner Raum wurden Übernachtungsmöglichkeiten angeboten.
Der weite Weg nach Herford hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn in vier Mannschaftsbegegnungen wurden die Ziele für den Tag voll erfüllt.
Direkt zu Beginn starteten die JClerinnen mit einem Highlight, denn Natica Gulich konnte in ihrer neuen Gewichtsklasse souverän vorzeitig gewinnen. Die eifrige JClerin hatte im vergangenen Jahr in der Liga viel einstecken müssen und zeigte nun, dass in der kommenden Saison voll mit ihr zu rechnen ist. Da war es zweitranging, dass die Mannschaftsbegegnung gegen Essen insgesamt mit 1:4 verloren ging.
In der zweiten Begegnung konnte Safiia Ramazanova den einzigen Siegpunkt kampflos erkämpfen. Alle Anderen mussten sich geschlagen geben.
Nun drehten die Löwinnen den Spieß aber um. Gegen Hollade Osnabrück siegte Mayla Gulich durch einen starken Kampf gegen eine sehr erfahrene und unbequeme Gegnerin. Romy-Lia Amelung gewann taktisch klug und ausdauerstark und Safiia erneut kampflos. Maja Halfmann siegte im Schwergewicht zum 4:1.
Gegen die späteren Turniersiegerinnen von Crocodiles Osnabrück hatten die Löwinnen zwar einiges entgegen zu setzen, aber konnten letztendlich nur einen Sieg durch Katrin Seide erringen. Lucie Adler kämpfte nach halbjähriger Judopause durch einen Auslandsaufenthalt stark mit der überlegenen Gegnerin mit. Auch Ida von Grünberg zeigte, dass in der Liga noch mit ihr zu rechnen sein wird.
Zum Abschluss eines rundum gelungenen Turniertages konnte Safiia Ramazanova noch zwei Kämpfe in ihrer Gewichtslasse bestreiten gegen eine Athletin, die ebenfalls nicht zum Einsatz gekommen war. Safiia, die erst seit einem knappen Jahr Judo macht, beeindruckte nicht nur ihre Mannschaftskameradinnen. In zwei starken Duellen griff die Löwin unaufhörlich mit unterschiedlichen Techniken an, zauberte regelrecht auf der Matte und konnte sich schließlich zwei Mal mit Ippon durchsetzen.
Die eifrigen Löwinnen absolvierten anschließend noch drei Randoris (Übungskämpfe) und traten dann erschöpft aber zufrieden die Heimreise an.
Ein großer Dank geht an das Team des PSV Herfords für die Ausrichtung einer tollen Turniers in freundschaftlicher Atmosphäre – wir kommen auf jeden Fall gerne wieder!
Für alle, die die Löwinnen live sehen und unterstützen möchten: wir starten am 30. 03. in heimischer Halle (Gymnasiumshalle) in die Oberliga und haben auch am 17. Mai im Anschluss an die KEM Heimrecht.