Vom JCWK konnten sich 14 Kinder der U11/ U15 auf der Kreismeisterschaft in Leverkusen für die Bezirksmeisterschaft am 04. Februar 2023 in Swisttal qualifizieren.

Mit 10 Judoka in der U11 reiste der Bergische Löwen-Nachwuchs nach Leverkusen. Nach der Waage wurden die Kinder gemeinsam mit allen Teilnehmern von Michael Weyres aufgewärmt, während im Hintergrund die Wettkampflisten erstellt wurden.

Auf Grund der zahlreichen Nachmeldungen verlief das Turnier dann auch deutlich länger als geplant. Die 7 Judoka der U15 mussten daher leider länger warten und konnten erst später ins Geschehen eingreifen. Doch das positive ist, dass es schön ist, wenn wir wieder viele Kinder für die Wettkämpfe gewinnen können.

Während von den 10 U11-Judoka leider 3 Kinder die Qualifikation für die Bezirksmeisterschaft nicht schafften, erreichten alle U15 die nächste Turnierebene.

Die Ergebnisse:

Paula Haase siegt mit 2 blitzschnellen Ippons und wird Kreismeisterin bis 40 kg. Bis 36 kg gehen Katharina Jalunin und Emilia Targanovic auf die Matte. Katharina wird mit 2 Siegen und einer Niederlage Zweite; Emilia kann einmal siegen und holt sich die Bronzemedaille. Und in der Gewichtsklasse bis 28 kg erklimmt Pia Wächtler mit einem Sieg ebenfalls den dritten Podestplatz.

Bei den Jungs startet Omar Omar bis 23 kg. Der Judofloh verliert nach zwei Siegen erst seinen Finalkampf und lässt sich mit der Silbermedaille belohnen. Bis 27 Kg greifen Jakob Friske, Mats Straßburger und Marc Miller ins Geschehen ein. Im Vereinsduell zwischen Jakob und Mats kann sich Jakob durchsetzen. Dann verliert er und gewinnt das kleine Finale um Platz drei. Bronze!  Mats und Marc beenden die erste Kreismeisterschaft beide auf Platz sieben. Mika Wendler ist von der Kulisse sichtlich beeindruckt und belegt in der Klasse bis 31 kg  den fünften Platz. Kamil Nikolajuk startet bis 40 kg. In einem Viererpool kämpft jeder gegen jeden. Nach einem schönen Auftaktsieg und einer Niederlage sieht Kamil im dritten Kampf wie der Sieger aus. Zahlreiche Ansätze kann er aber nicht zum vollen Punkt nutzen. Und dann läuft er plötzlich seinem Gegner in den Wurf und verliert. Mit der Bronzemedaille geht es nach Swisttal.

In der U15 können sich alle sieben Judoka für die Bezirksmeisterschaft qualifizieren. Ida von Grünberg und Hannah Glauner starten bis 48 kg. Nach zwei Siegen holt sich Hannah die Goldmedaille und Ida schließt die KEM mit Silber ab. Julia Scheida -unser Judofloh bei den Mädels- wird kampflos bis 27,5 kg Erste. Phil Cabecana und Leopold Harms kämpfen bis 40 kg. Im Fünferpool kann Phil alle vier Gegner besiegen und holt die Goldmedaille. Leopold kann sich mit einem Sieg den dritten Podestplatz sichern und kommt damit in seinem ersten Jahr der U15 auch zur BEM. Bis 55 kg erreicht auch Elias Behrendt die Qualifikation zur Bezirksebene und holt Bronze. Silas Frieg kämpft bis 66 kg und kann im Modus “best of three” zweimal siegen und steht damit ganz oben auf dem Treppchen.

Für die Trainer und Betreuer Jens Harms, Kaweh Scheida und Sven Dicke war es zwar ein langer Tag. “Aber wir freuen uns über viele tolle Entwicklungen der Kinder und vor allem, dass die Kids sich überhaupt bei dieser Kulisse in den Wettkampf und auf die Matte getraut haben.”, so Jens Harms.

Die Bezirksmeisterschaft in Swisttal startet am Samstag, den 04.02.2023 um 08:30 Uhr mit der Waage der U11 männlich für die Gewichtsklassen 23 kg bis einschließlich 34 kg. Hier der Link zur Ausschreibung

Die erste Gürtelprüfung ist ein ganz besonderer Meilenstein für die jungen Judoka. Dementsprechend sieht man den Kindern der Freitagsgruppe unmittelbar vor den Weihnachtsferien den Stolz über die erreichte Leistung an.
Nach einigen Monaten der intensiven Vorbereitung absolvierten die Athleten und Athletinnen erfolgreich die Prüfung zum weiß-gelben Gürtel. Darunter sind auch fünf Kids, die aus der Kükengruppe stammen und dann den Wechsel in das richtige Judotraining gewagt hatten. Prompt sehen die 5 bis 8 Jährigen Judoka auch älter aus mit so einem farbigen Gürtel um den Bauch.

Auf dem Foto sind zu sehen: hinten v.l. Dimitrii Ushakov, Fabian Zimmermann, Uke Emilia Tanganovic, Léonie Schmulder und Karim Aiash; kniend davor Moritz Treder, Lars Jeske, Rustam Kolikov, Felix Graf, Samuel Hofmann und Levin Rosen.

 

 

Ihr kennt es schon, aber trotzdem immer wieder nett…

…zu sehen wie aus den kleinen Engelchen große Engel wurden.

Sie sind im Verein bekannt als die Engel für Koga: Carolin Scheida, Manon Dörner und Mayla Gulich machen seit Kindertagen gemeinsam Judo und sind durch den Sport auch schon viele Jahre freundschaftlich eng verbunden.

Am Sonntag hat Carolin Scheida nun ihre Engelsflügel ausgebreitet und ist nach Brisbane / Australien geflogen. Dort wird sie drei Monate lang leben und lernen. Natürlich verzichtet die amtierende Deutsche Meisterin derweil nicht auf ihren Lieblingssport, sondern wird zwei Mal in der Woche am Judotraining in einem Verein in Brisbane trainieren. Der Name Scheida ist dort bereits bekannt, denn auch Carolins älteren Bruder Till zog es vor einigen Jahren nach Down Under, sodass er in dieser Zeit ebenfalls das Dojo besuchte.

Mayla Gulich verließ Deutschland bereits vor einem knappen halben Jahr um ein gesamtes Schuljahr in den USA zu verbringen. Ihr fehlt der Sport im weißen Judogi, doch Mayla hält sich fern ab der Tatami fit. Im Rahmen des gut organisierten Schulsports in Amerika nimmt sie täglich an intensiven Sporteinheiten teil. Derzeit stehen Krafttraining, Winterlaufen und Klettern auf ihrem ausgefüllten Programm. Während ihrer Zeit im Ausland besuchte Mayla schon New York und wird im Frühjahr für eine Woche nach Hawaii fliegen. Ihr Reisebegleiter Koga ist natürlich mit dabei und sieht viel von der Welt.

Mayla im Laufdress beim Crosslauf im Sommer

Koga auf großer Reise

Und die Dritte im Bunde? Manon Dörner hatte in den letzten Monaten eine Austauschschülerin zu Gast und wird im Sommer für 8 Wochen zum Gegenbesuch nach Chile aufbrechen.

Nun, sie werden groß unsere Engel, doch getreu dem Spruch von Goethe “Schenkt den Kindern Wurzeln und Flügel” werden sie hoffentlich im zweiten Halbjahr 2023 wieder vereint im heimischen Dojo auf der Matte stehen. Dann sogar im gelb-schwarzen Judogi, denn alle Drei dürfen in diesem Jahr bei den Frauen in der Liga mitkämpfen.

Das JC-Team in Eindhoven Lutz, Phil, Hannah und Julius (v.l.) Es fehlen Caro und Kaweh Scheida

Für die Nachwuchskämpfer der JC Wermelskirchen begann das neue Jahr direkt mit einem Knaller. Zum internationalen Turnier Matsuru Dutch Open nach Eindhoven reisen Athleten und Athletinnen aus vielen verschiedenen Ländern zum Saisonauftakt. Entsprechend hochkarätig war das Teilnehmerfeld besetzt. Für die jungen Löwinnen und Löwen gab es aber dennoch Grund zum Jubeln: Hannah Glauner gewann Gold in ihrer Klasse, Julius Glaser ergatterte eine begehrte Bronzemedaille in seiner neuen Altersklasse. Auch Phil Cabecana konnte sich in den Niederlanden in Szene setzen.
Am Samstag traf Julius Glaser in der U18 -50kg auf 39 Mitstreiter aus aller Welt. Der JCWKler startete mit drei Siegen in der beeindruckenden Messehalle in Eindhoven und konnte sich so bis in das Halbfinale vorkämpfen. In einem Kampf auf Augenhöhe musste er sich denkbar knapp dem späteren Turniersieger aus Italien geschlagen geben. Beide Kontrahenten konnten den Anderen nicht zu Fall bringen, Crociani dominierte lediglich im Griff, sodass Julius durch eine Strafe unterlag. Im Kampf um die Bronzemedaille bewahrte der Löwe jedoch einen kühlen Kopf und bezwang den Belgier Milan Peeters, der vorher Julius Freund und Dauerkonkurrenten Gruber besiegt hatte, mit einem halben Punkt.
Carolin Scheida erwischte im Leichtgewicht der U18 heute keinen guten Tag. Die Deutsche Meisterin des Vorjahres musste sich in ihren vier Kämpfen geschlagen geben. Da Caro am darauffolgenden Tag aber für 3 Monate nach Brisbane (Australien) fliegen wird, waren die Niederlagen zweitrangig und nur das unverletzt sein zählte.
Während Carolin am Sonntag zum Flughafen reiste, löste Lutz Hartmann seinen Trainerkollegen Kaweh Scheida in Eindhoven ab und betreute die U15er des Vereins.
Phil Cabecana hatte es -42kg mit einem sehr großen Teilnehmerfeld von 40 Athleten zu tun. Obwohl er zum jüngeren Jahrgang der Altersklasse zählt, startete Phil so richtig durch und konnte die ersten drei Kämpfe vorzeitig für sich entscheiden. Der spätere Finalist aus Belgien stoppte die Siegesserie des Löwen dann im Viertelfinale. Phil siegte in der Trostrunde ein nächstes Mal ehe er sich in seinem sechsten Kampf wieder geschlagen geben musste. Vier Siege und Platz 7 in diesem Teilnehmerfeld sind für den JCler jedoch eine tolle Leistung.
Zum Abschluss des Wochenendes trat Hannah Glauner -48kg in der U15 auf die Matte. Zunächst fuhr die Löwin zwei schnelle Siege ein, doch im dritten Kampf entwickelte sich ein wahrer Judokrimi. Hannah zeigte sich in Eindhoven topfit und konnte die Begegnung nach zehn Minuten in der Verlängerung für sich entscheiden. Im darauffolgenden Halbfinale ließ sich die Löwin ihre Erschöpfung nicht anmerken und siegte mit ihrer neuen Spezialtechnik. Nun war schon ein großer Erfolg geschafft, doch die ehrgeizige JClerin wollte heute nach den Sternen greifen. Taktisch gut von ihrem Coach eingestellt gelang Hannah eine frühe Führung gegen die Niederländerin, die sie auf beeindruckende Weise über die Zeit brachte. Verdient nahm Hannah die große Goldmedaille in Empfang.

Siegerehrung U15 -48kg: Hannah mit Gold 2.v.l.

Julius (2.v.r.) gewinnt Bronze -50kg in der U18

 

Die beiden Fotos stammen von: https://www.marcokrachtenfotografie.nl/2023/01/14/dutch-open-espoir-2023/

Das diesjährige Aktionstraining “Wir warten aufs Christkind” war nach zwei Jahren pandemiebedingtem Ausfall umso mehr ein großes Fest des Wiedersehens auf der Judomatte. Erstmals in der langen Geschichte der außergewöhnlichen Aktion im Judoclub Wermelskirchen übertraf die Zahl der Wichtel, also die älteren Judoka aus dem Sportassistenten – und Trainerteam, die Zahl der teilnehmenden Kids um ein paar Köpfe. Dies lag sicherlich auch daran, dass sich unter die 34 Wichtelmützenträger etliche ehemalige Judoka mischten, die das Aktionstraining zur Rückkehr in ihre Judoheimat nutzten und das Wiedersehen auf und neben der Matte sichtlich genossen.
Die über 60 Judoka verbrachten einen kurzweiligen Vormittag am Morgen des Heiligabends gemeinsam auf der Tatami (Judomatte). Dabei war das Training geprägt von stets wiederkehrenden Spielen mit Weihnachtsmotto. Getreu dem Motto “Alle Jahre wieder” eröffnete Tim Schulze die Einheit mit dem Weihnachts-Kommandospiel und auch die weiteren Spiele und Bewegungsaufgaben standen ganz im Zeichen des Festes. So ließ Jens Harms die Teilnehmer als Rumkugeln und Zimtsterne durch die Halle rollen und Frederik Platz versüßte das Training mit dem Spiel “Das Krümelmonster ist los” mit verschiedenen Kekssorten. Natürlich wurden auch wieder Kekse “gebacken”, hierbei kneteten die Wichtel die Kinder richtig gründlich durch.

Zum krönenden Abschluss kam Vereinsmaskottchen Koga auf die Judomatte. Er genoss es ähnlich wie die Trainer und Teilnehmer sichtlich, endlich wieder live dabei zu sein. Schließlich hatte der Judolöwe in den letzten zwei Jahren den Mitgliedern lediglich über den Bildschirm ein frohes Fest wünschen können, da Tim Schulze und Katrin Seide auch in Pandemiezeiten an der Aktion festhielten und diese digital anboten.
Am Ende ehrte der stellv. Vereinsvorsitzende Sven Dicke noch die engagierten Wettkämpfer des Clubs. Alle erhielten eine schöne Sweatjacke bedruckt mit dem Vereinsnamen. Paula Haase und Kamil Nikolajok bekamen zusätzlich noch als besondere Auszeichnung den gelben Gürtel verliehen, da die beiden Newcomer binnen eines Jahres so viel gelernt hatten und bei ihren ersten Turnierauftritten außergewöhnlich erfolgreich waren.
Janine und Dirk Kopperberg überreichten dann noch allen Judoka auf der Matte einen weihnachtlichen Koga-Becher mit selbstgebackenem JCWK-Keks. So gingen die Wichtel und Kids fröhlich und zufrieden nach Hause zum Feiern in der Familie.

Weihnachtskommandos mit Tim Schulze

Altersgemischter Spaß auf der Matte

Unsere engagierten Wettkämpfer

Das diesjährige Wichtelteam

 

 

Liebe JCler, liebe Eltern und Judofreunde.

Wir wünschen euch alles Gute und frohe Weihnachten. Genießt die Feiertage und kommt zur Ruhe, damit Ihr in 2023 wieder mit vollem Elan und Freude ins Dojo und auf die Matte zurück kommt.

Danke an alle, die uns in diesem Jahr unterstützt haben und ein dickes Dankeschön an das ganze Trainerteam für euren unermüdlichen Einsatz.

Einen guten und gesunden Rutsch ins Neue Jahr

Euer KOGA

Wieder waren unsere starken Nachwuchskämpfer unterwegs und wie gewohnt erfolgreich.
Zum letzten Wettkampf des Jahres reiste ein JCWK-Quartett zu einem internationalen Turnier in Enschede. Aufgrund zahlreicher Terminüberschneidungen – beispielsweise mit dem Kinderturnier in Leverkusen (siehe anderen News-Eintrag) – sprang Erfolgscoach Lutz Hartmann ein und begleitete die JCler in die Niederlanden.

Phil Cabecana startete mit einem blitzschnellen Sieg in das Turnier und siegte auch im nächsten Kampf. Dann zwang ihn jedoch eine Würgetechnik zur Aufgabe. In seinen beiden folgenden Kämpfen blieb der Löwe wieder siegreich, doch im Kampf um Platz 3 musste der Youngster sich denkbar knapp geschlagen geben. Nach vier Siegen verpasste er die Medaille zwar, konnte aber viele Erfahrungen sammeln.

Für Julius Glaser war das Turnier in Enschede wie gemacht. Im Durchmarsch dominierte der JCler seine Gewichtsklasse und gewann rekordverdächtig schnell alle vier Kämpfe hintereinander. Dabei überzeugte er durch starke Richtungswechsel und taktisch kluges Vorgehen.

Hannah Glauner musste nach einem Auftaktsieg eine Niederlage hinnehmen. Davon ließ sich die Löwin aber nicht aus der Ruhe bringen und ging in den beiden weiteren Kämpfen wieder als Siegerin von der Matte. Platz 3 war der verdiente Lohn.

Der Älteste im Team Luke Cabecana geriet im ersten Kampf schnell in Rückstand und konnte die Wertung nicht mehr aufholen. Dann zeigte er aber was in ihm steckt und warf einige starke Konkurrenten aus dem Turnier. Nach drei Siegen in der Trostrunde erhielt er ebenfalls die Bronzemedaille.

Beim heutigen Weihnachtsturnier für unsere Nachwuchslöwen gab es in Leverkusen 6 mal Gold, 9 mal Silber und 7 mal Bronze. …und viele Weihnachtsmänner….

Schon um 09:00 Uhr begann für die jüngsten Löwen im Alter von 5- 7 Jahren das gemeinsame Aufwärmen in dem mit sechs Wettkampfflächen ausgelegten Dojo beim TSV Bayer Leverkusen. Unsere JCWK-Judoka kämpften mit viel Herz und Mut. Denn das erste Turnier ist auch ein Kampf gegen die eigenen Nerven. Auch den vielen mitgereisten Eltern war die Anspannung anzusehen und feuerten die Kinder tatkräftig an. Die Trainer und Betreuer Astrid Dicke sowie Jens Harms und Sven Dicke waren sehr stolz, wie mutig die Kinder auf die Tatami gingen und sich den Kämpfen stellten. Denn auf der Matte muss jeder Judoka selber den Kampf bestreiten und kann zeigen, was sie oder er im Training gelernt haben.

Mit den jüngsten Löwen wird der JC-Schlachtruf geübt. Und scheinbar war die Stimmung so gut, dass sich noch ein Kind aus einem anderen Verein dazugesellte…;-))

Die Kinder auf dem Siegerpodest.

Die Goldmedaille sicherten sich Julia Ly, Fabian Zimmermann Jakob Friske und Marc Burghoff. Mit Silber belohnten sich: Dmitri Ushakov, Lennart Dickmännken, Mick Steidl, Till Prinz, Pepe Hoche und Marc Miller. Mit der Bronzemedaille standen auf dem Podest: Levin Rosen, Lars Jeske und Tim Krannich,

Oben im Bild die zweite Gruppe. Ron Trienenjost war schon früher angereist und feuerte seine Judofreunde an

In der zweiten Runde kämpften die Kinder der Jahrgänge 2014 und 2013. Hier freuten sich die Trainer, dass die Kinder schon ganz viel aus dem Training umsetzen konnten. Sie zeigten verschiedene Techniken im Stand und im Boden. Doch das schönste war, dass die Judolöwen immer wieder angriffen und nie aufgaben, auch wenn es mal eng wurde. Ganz tolles Judo, haben Paula Haase und Kamil Nikolajok auf der Judomatte gezeigt und das umgesetzt, was sie in den letzen Monaten gelernt haben. Der verdiente Lohn war die Goldmedaille. Omar Omar und Rustam Kolikov mussten sich nur einmal geschlagen geben und standen auf dem zweiten Podestplatz. Nachdem er die Nerven besiegt hatte, konnte Leon Schraad auch einen Sieg einfahren und holte die Bronzemedaille. Hier zeigte sich, dass die Kinder ganz Großes leisten, wenn sie alleine auf der Matte  stehen. Auch Laila Clemm wächst in ihrem letzten Kampf über sich hinaus. Nach einem schönen Stand-Boden-Übergang holt sie mit einem Haltegriff die verdiente Bronzemedaille.

Um die letzten Medaillen kämpften die Jahrgänge 2012 und älter. Für den JCWK starteten Mira Hellweg, Nikita Pauli und Ron Trienenjost. Ron startete mit zwei Siegen in den Wettkampf und zeigte schöne Würfe zu beiden Seiten. Auch im Finalkampf um Gold schien er alles im Griff zu haben. Doch dann lief er seinem Gegner in den Wurf, der Ron auf den Rücken beförderte. Doch Ron trägt die Niederlage ganz tapfer und weiß, was er daraus lernen kann. Für seine Kämpfe erhält er die Silbermedaille. Zweimal Bronze gibt es für Mira und Nikita. Beide können einen Sieg erkämpfen. Beide hatten es auf der Matte in ihren Kämpfen mit einer sehr starken Kampfgruppe zu tun. Gegen teilweise wettkampferfahrene Gegner gaben sie aber nicht auf. Auch das ist ein Sieg. Denn wer sich immer wieder auf die Matte traut, zeigt welch ein großes Judolöwen-Herz die Kinder haben.

Unsere drei Judoka nach dem Aufwärmprogramm.

Danke an die mitgereisten Eltern, für euren Einsatz und die Begleitung der Kinder zum Weihnachtsturnier. Und ein großes Dankeschön an den Ausrichter und das Team vom TSV Bayer Leverkusen für dieses schöne und toll organisierte Turnier.

Allen Kindern und Eltern noch einen schönen vierten Advent und alles Gute für die kommenden Feiertage.

Hannah Glauner und Phil Cabecana traten heute als einzige Vereinsvertreter beim internationalen Berke Bemelmans Turnier in Belgien an. In der U14 nutzte das Duo das außergewöhnliche Gefühl, zum ältesten Jahrgang zu gehören und wurde der Favoritenrolle absolut gerecht: Zwei Goldmedaillen reisten aus Dilsen zurück nach Wermelskirchen.

Hannah Glauner konnte ihre neue Spezialtechnik Uchi-mata gleich in den ersten beiden Kämpfen gewinnbringend ansetzen. Im Finale musste sie dagegen über die Verlängerung gehen. Hier brachte ihr eine starke Fußtechnik den Turniersieg ein.
Phil Cabecana konnte sich im Vorrundenpool durch eine taktisch kluge Kampfweise klar durchsetzen. Im Endkampf ging er wieder schnell in Führung und brachte diesen Vorsprung geschickt über die Zeit.

Für das motivierte Duo war das Turnier eine gute Trainingsgelegenheit, denn die ihnen bekannten Hebel- und Würgetechniken sowie ihre Spezialtechnik am Boden (Sangaku) waren in Belgien in dieser Altersklasse nicht erlaubt. Folglich gingen die Wermelskirchener, die sich gegenseitig unterstützten und coachten, dem Bodenkampf eher aus dem Weg. Dadurch kam es aber zu vielen Aktionen und Wurfansätzen im Stand wovon die Beiden sicherlich in zukünftigen Duellen profitieren werden.

Einheitslook: Die Goldmedaille baumelt über dem blauen Gürtel

Am Samstag heiratete Vanessa Kopperberg ihren langjährigen Freund Christopher Rohloff.
“Nessy” fand als Teenagerin vor circa 15 Jahren in den Judoclub und brachte kurze Zeit später auch ihre Eltern Dirk und Janine mit in den Verein. Seitdem sind die “Kopperbergs” nicht mehr aus dem Vereinsgeschehen wegzudenken. Das ehrenamtliche Engagement und die Freude am Judosport teilen alle Drei. Tochter Vanessa ist seit Gründungstagen Mitglied der Frauenmannschaft des JCWK und deren Ligasprecherin. Zudem unterstützte sie den Verein in der Coronazeit beim Onlinetraining und bot digital eine regelmäßige Fitnesseinheit an. Auch nach dem Sportverbot blieb sie dem Engagement treu und leitet – so oft wie es ihr Schichtdienst bei der Polizei zulässt – die Mittwochsfitnesseinheit. Die “Fitnessqueen” trainiert aber auch im Judogi fleißig (vor wenigen Wochen erkämpfte sie Platz 5 bei der DPM). Auch, wenn Vanessa am Samstag ihren Familiennamen abgab, wird sie auf der Judomatte wohl immer eine Kopperberg bleiben. Zumindest erwarten die Damen nichts anderes von Trainer Lutz Hartmann.  In seinen fachmännischen Ansagen schallen meist die Geburtsnamen der Löwinnen über die Matte und das darf auch so bleiben. Nessy haftet zudem noch ein Spitzname aus Jugendtagen an. Liebevoll wird sie von Trainer und Mannschaftskameradin “Opossum” gerufen, da sie früher leichte Schwächen im Verteidigungsverhalten am Boden zeigte. Die Zeiten sind längst vorbei, denn schließlich gewann die Löwin sowohl in der Liga als auch bei der Polizeimeisterschaft ihre letzten Kämpfe allesamt in der Bodenlage. Doch im JC ist es wie mit allen Spitznamen in Familien: “Einmal Opossum – immer Opossum!” 😉

In den Bürgerhäusern auf der Eich gab unser Opossum am Samstag ihrem Liebsten das Ja-Wort. Die Zwei wurden festlich trotz winterlicher Kälte von einem langen Spalier empfangen. Koga und einige Vereinsanhänger ließen es sich nicht nehmen, bibbernd im Judogi dem hübschen Paar zu gratulieren. Die gelb-schwarzen Ballons passten wunderbar zum Ambiente und machten diese Winterhochzeit noch etwas schöner. Ergänzt wurde das gelb-schwarze Spalier durch einige Footballern der Cologne Crocodiles, denn Chris ist im Bergischen Sport kein Unbekannter. Als ehemaliger Receiver beim Amboss Remscheid wechselte er vor zwei Jahren in die Trainerrolle und coacht nun die Crocodiles.

Wir gratulieren Euch beiden ganz herzlich und wünschen Euch für die Zukunft nur das Beste!

Bereit für das Brautpaar

Auch Koga ist gespannt.

Das Warten hat sich gelohnt.

Eine schöne Stimmung trotz winterlicher Kälte

Sicherheitshalber ein paar Extraschichten unter dem Judogi