News Archive - JCWK

Nach 10-Jähriger Pause reiste in diesem Jahr wieder eine Delegation des Judoclubs zum Jugendferiencamp des Deutschen Judobundes nach Lindow / Brandenburg.
Begleitet wurde unsere 12-köpfige Gruppe von JC-Trainer Niklas Diederich, der ab Tag 2 noch von Till Scheida unterstützt wurde. Das Camp in Lindow erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit, denn hier treffen sich motivierte Nachwuchsjudoka aus dem gesamten Bundesgebiet und meist auch einige Gäste aus dem Ausland. So waren in diesem Jahr unter den 130 Jugendlichen und 30 Betreuern auch Gäste aus Japan, Island und der Ukraine dabei. Ein Quartett des JCWs hatte schon im vergangenen Jahr ohne Vereinsbetreuer teilgenommen, doch die Woche nun mit einer ganzen Gruppe aus dem Bergischen zu verbringen war etwas ganz Besonderes.
Dabei standen die täglichen Judoeinheiten fast weniger im Vordergrund als die Abkühlung im Wutzsee, die Freizeitaktivitäten in der wunderschönen Sportschule und das gemeinsame Erleben. Demzufolge erreichten die Eltern und Trainer daheim nur wenige judospezifischen Informationen. Meist konnte man die gute Stimmung in den Videos und Bildern außerhalb der Judomatte erahnen. So sang die ganze Truppe begeistert am Lagerfeuer “A, E, I, O, U – du gehörst doch mit dazu!” und das schien wohl das Motto der Woche, denn die Gruppe im Gästehaus von Till und Niklas bestand längst nicht nur aus Wermelskirchener Gesichtern. Ganz judolike integrierten unsere Kids viele andere Judoka in ihr Team.

Um zu wissen, was die Truppe auf der Tatami gelernt hat, muss schon die DJB- Homepage herhalten. Hier verrät der Artikel vom Eröffnungstag immerhin, dass unter der Leitung von Michael Weyres, Sven Helbig und Sarah Loco-Gürschner auch Judo trainiert, Krafftraining gemacht und viele Übungskämpfe absolviert wurden.

Mittlerweile sind die Wermelskirchener alle wohlbehalten und müde zurück gekehrt. Ein Wort mit S passte nämlich so gar nicht in diese Woche und zwar: Schlaf 😉

Die Fahrt mit der Bahn hat sich bewährt und wird im kommenden Jahr – sofern Interesse der Teenies da ist (wovon ich jetzt ausgehe) – sicherlich wieder genutzt.

Vielen Dank an Till Scheida und Niklas Diederich für die wunderbare Betreuung und das Ermöglichen dieser einzigartigen Ferienwoche für den JC-Nachwuchs!

In Lindow in diesem Jahr dabei waren: Phil Cabecana, Leopold und Ferdinand Harms, Emil Derr, Julius und Mats Glaser, Mayla Gulich, Ida von Grünberg, Carolin Scheida, Manon Dörner, Emma Becker und Hannah Glauner. (Ein Gruppenfoto folgt, sobald ich es bekomme ;-))

Es ist schon eine Woche vergangen seit unsere liebe Ally geheiratet hat.
Ende Juli gab sie ihrem langjährigen Freund in den Bürgerhäusern das Ja-Wort.
Anschließend wurde das Ehepaar von zahlreichen Freunden und der Familie bejubelt. Da durfte natürlich unser Koga und eine große Delegation der Judoka nicht fehlen, denn schließlich ist “der Judofloh” (Sorry, Ally, aber dieser Titel wird immer bleiben ;-)) seit Gründungstagen dem Verein treu ergeben. Und auch, wenn es in ihrem Leben nach dem Leistungssport im Jugendalter Phasen gab, in denen sie den Judogi am liebsten an den Nagel gehängt hätte, ist sie den Judovirus irgendwie doch – zum Glück für uns – nie losgeworden. So trainiert Alisha zwar schon lange nicht mehr aktiv, aber wenn in der Ligamannschaft Not am Mann bzw. an der Frau ist, steht sie mit ihrer langjährigen Erfahrung bereit. Ihr Repertoire teilt sie mittlerweile auch mit dem Vereinsnachwuchs und unterstützt die Samstagseinheiten Ippon-Girls und die Wettkampfgruppe. Insbesondere unsere motivierten Nachwuchskämpfer können bei ihr noch viel lernen, schließlich gewann Alisha in der U18 mehrere Medaillen auf Deutschen Meisterschaften und wurde Siebte bei der Jugend-Europameisterschaft. Aus dieser Zeit stammt auch der Spitzname “Judofloh”, da Andreas Dach vom RGA sie einst so bezeichnete und Ally immer im Ultraleichtgewicht an den Start ging. Die Talente des JCs waren somit im Spalier zahlreich vertreten und ließen Ally und ihren Mann ebenso wie einige Ippon-Girls, Ligakameradinnen, Trainerkollegen und langjährige Weggefährten hochleben.

Wir gratulieren dem Brautpaar herzlich nachträglich und hoffen, dass du – Ally – auch als verheiratete Frau, Koga und seinem Team treu ergeben bleibst 😉

Der Stolz  ist ihnen sichtlich ins Gesicht geschrieben und das absolut zu Recht, denn beim internationalen Judoturnier in Venray fuhr das JCWK-Team ein absolut sensationelles Ergebnis ein.
Fünf Starter und fünf Bronzemedaillen waren das Resultat eines erfolgreichen Wochenendes. Dabei gilt Venray als eins der größten und stärksten Jugendturniere in Europa. An zwei Tagen messen sich über 1000 Starter aus 30 Ländern bei dieser traditionsreichen Veranstaltung.
Darunter Coach Kaweh Scheida, der schon am ersten Tag das Grinsen nicht aus dem Gesicht bekam, als die vierte Bronzemedaillle gewonnen wurde.

In beeindruckender Kulisse von neun Matten mit zusätzlicher Finalhalle macht der Jüngste im Bunde in der U15, Phil Cabecana, den Anfang. Nach zwei schnellen Siegen bis 34kg musste er eine Niederlage hinnehmen. Da er sich aber ins Halbfinale vorgekämpft hatte, durfte er in der Finalhalle antreten und musste eine lange Wartezeit hinnehmen. Doch davon ließ der Löwe sich nicht aus der Ruhe bringen und gewann vorzeitig.

Hannah Glauner startete mit einem schnellen Sieg -44kg. Im nächsten Kampf gab ihre Kontrahentin auf, doch dann traf Hannah auf einen harten Brocken aus der Schweiz. Hier zog die junge Wermelskirchenerin den Kürzeren und musste in die Trostrunde. Mit den beiden folgenden Siegen sicherte sich auch Hannah den Auftritt in der Finalhalle.

Während Hannah noch in der Finalhalle wartete, forderte Coach Kaweh Scheida Verstärkung durch seinen großen Sohn Till an, der netterweise mit nach Venray gefahren war, denn nun kamen die JC-Einsätze Knall auf Fall.
Im Gleichschritt marschierten Julius Glaser und Emma Becker auf zwei verschiedenen Matten voran. Sieg um Sieg meldete der JC-Ticker bei Whats App. Doch kurz hintereinander müssen beide Talente auch eine Niederlage hinnehmen. Dabei war es bei Julius ein eigener Wurfansatz, der seinem Kontrahenten aber guten Freund Maxi Gruber zugesprochen wurde. Aufgrund des kleineren Feldes -52kg durfte Emma sofort in die Finalhalle umziehen und sicherte in gewohnter Manier ratzfatz die dritte Bronzemedaille für den JC.
Julius hatte in der stark besetzten Gewichtsklasse -46kg mit 50 Teilnehmern da noch einen weiten Weg vor sich, aber der Löwe kämpfte stark und gab nie auf. Zwei weitere vorzeitige Siege katapultierten ihn verdient in das kleine Finale. Hier behielt er erneut durch seine Spezialtechnik am Boden die Oberhand und jubelte über die verdiente Medaille.

Am nächsten Tag vertrat Carolin Scheida den JC in der U18. Ihre Meldung verdient immer schon Hochachtung, denn die unterste Gewichtsklasse ihrer Altersklasse ist -40kg, während der Judofloh gerade aber mal 33 kg wiegt. So ist ihre Konkurrenz immer rund ein Fünftel schwerer als sie selbst und das ist im Judo schon ein großer Unterschied. Während alle anderen mit viel Wartezeit umgehen mussten, ging es bei Caro dann auch noch Schlag auf Schlag. Sie absolvierte ihre drei Kämpfe binnen 20 Minuten und hatte keine Zeit zwischendurch zu verschnaufen. Das Nachwuchstalent startete mit einem Sieg und einer Niederlage. Im dritten Kampf entwickelte sich ein wahrer Judokrimi um den Kampf um Silber. Caro konnte ihre körperlich überlegene Gegnerin zwei Mal im Haltegriff festlegen, doch schlussendlich reichte die Kraft nicht zum Sieg. Mit der großen Bronzemedaille konnte Caro aber mehr als zufrieden sein – eine starke Leistung der Löwin.

Foto: EJU/Gabi Juan; entnommen von der NWJV-Seite

 

 

 

 

Unser Löwe Luke erkämpft ein fantastisches Ergebnis bei der EM und wird dort Siebter. Nach drei Siegen und einer Niederlage im Poolfinale muss er sich dankbar knapp in der Verlängerung des letzten Kampfes geschlagen geben. So blieb ihm das kleine Finale zwar leider verwehrt, doch die JC-Anhänger sind begeistert von seinem Auftritt in Kroatien.

Hier https://www.nwjv.de/nc/aktuelle-meldungen/article/luke-cabecana-beendet-em-auf-platz-sieben/ findet ihr einen treffenden Artikel über Lukes Weg in Porec. Nach seiner Rückkehr wird es zudem eine große Story im Lokalsport des RGAs über unseren sympathischen Löwen geben.

Mit seinem fantastischen Auftritt bei der EM etabliert sich Luke in der Beletage des europäischen Judonachwuchses in seiner Gewichtsklasse. Vor ihm ist das bislang nur einer anderen JC-Kämpferin gelungen: Alisha Sheikh erreichte vor fast 15 Jahren ebenfalls Platz 7 auf einer EM U18.
Wir sind unfassbar stolz auf den trainingseifrigen JCler, der sich diesen Erfolg durch eine beeindruckende Entwicklung hart erarbeitet hat. Kaum zu glauben: Luke bestritt seine ersten Turniere erst im Alter von über zehn Jahren nachdem er den Weg in die JC-Familie gefunden hatte.

Die Frauen des JC Wermelskirchen hatten am Wochenende Pech. Durch etliche Terminüberschneidungen und krankheitsbedingten Ausfällen konnten die Löwinnen zunächst nur 4 Atheltinnen in drei Gewichtsklassen zum Kampftag gegen Essen aufstellen.
Den Anblick, dass ihr Lieblingsteam ohne 52 und 57 auf die Matte treten würde, konnte Alisha Sheikh jedoch nicht ertragen und entschloss sich kurzerhand, trotz 5 Jähriger Judopause auf die Waage und die Matte zu treten. Ein tolles und wichtiges Zeichen für das gesamte Team, dem sie im Herzen immer eng verbunden geblieben ist.
Glück im Unglück hatten die JCler, dass nur eine Begegnung gegen den Tabellenzweiten JKG Essen auf dem Plan stand.
Doch ironischerweise hatten die insgesamt so stark besetzten Essener an diesem Tag keine 52erin. Die Löwinnen aber seit zig Jahren auch erstmals nicht. Somit wurden die Kämpfe nur in den verbleibenden 4 Gewichtsklassen in Hin- und Rückrunde vertreten.
Katrin Seide und Frederieke Kucznierz waren krankheitsbedingt zum Zuschauen verdonnert.
Natica Gulich macht bis 63kg den Anfang und hatte gegen die international erfahrene und 20 Jahre jüngere Athletin Zapros keine Chance. Regina Znanewitz drehte den Spieß jedoch um und ging in beiden Kämpfen -70kg als Siegerin von der Matte. Alisha Sheikh zeigte trotz Trainingsrückstandes wieder einmal ihre Klasse -57kg. Mit gefährlichen Ansätzen brachte sie ihre fitte Kontrahentin ein ums andere Mal zum Straucheln, doch ein Punkt wollte in beiden Kämpfen nicht gelingen.
Über 70kg hatte Lara Hartmann ein schweres Los und unterlag. Für ein Highlight des Tages sorgte Frauke Thiem, die nach Mamapause erstmals wieder auf die Matte trat und in einem hochklassigen Krimi die Nerven behielt. Frauke siegte zu Beginn des Golden Scores mit einem starken Konter.
Erhobenen Hauptes verabschiedeten sich die Löwinnen folglich von den Gästen mit 3:5. Der Essener Trainer war sichtlich erleichtert, da ihm selbst klar war, dass diese Begegnung anders ausgegangen wäre, wenn Wermelskirchen so stark besetzt gewesen wäre wie gewohnt.
Ende August haben die Löwinnen dann nochmal Gelegenheit gegen die direkte Konkurrenz am Ende der Tabelle (Köln und Bottrop) Punkte zu sammeln.
Erst Kämpfen und dann gemeinschaftlich den Abend ausklingen lassen. Auch ohne Sieg gibt es genug zu feiern für die Löwinnen: beispielsweise der tolle Teamzusammenhalt <3
Luke Cabecana hat es geschafft. Der begehrte Adler prankt neuerdings auf der Brust seines Judogis. In den Perspektivkader des DJB wurde Luke schon im vergangenen Jahr berufen,  doch nun hat der JCler einen weiteren großen Schritt gemacht: Neben sechs anderen männlichen Athelten wurde Luke vom Bundestrainer für die EM U18 in eineinhalb Wochen nominiert. Als einziger deutscher Starter seiner Gewichtsklasse -55kg wird er in Porec/Kroatien kämpfen- dafür also der Adler. Aus den gelb-schwarzen Vereinsfarben, die Luke immer sehr würdig vertritt,  wird somit nun schwarz-rot-gold. Doch der Löwe kann sich sicher sein, dass zahlreiche Vereinsanhänger vor den heimischen Bildschirmen die Daumen drücken und mitfiebern, wenn es vom 23.-25.6. bei der EM rund geht. Darunter wahrscheinlich auch sein ehemaliger Trainer Lutz Hartmann,  der von Norwegen aus (er ist mit dem Wohnmobil unterwegs durch die Welt) die frohe Botschaft in den JC-Kanälen verbreitete.

Die Nachwuchskämpfer des JC Wermelskirchen genießen es, wieder jedes Wochenende unterwegs zu sein. Pfingsten verbrachten die eifrigen KämpferInnen im niederländischen Echt. Hier fand das internationale und top besetzte Kaizen Turnier statt. In toller Atmosphäre kämpften Starter aus vielen verschiedenen Ländern um die ansehnlichen Medaillen. Der JC sprach dabei ein großes Wort um die Podestplätze mit.

Luke Cabecana startete am Samstag als erster Löwe in den Wettkampf. Nach einem schnellen Sieg musste er sich gegen einen jüngeren Kontrahenten geschlagen geben. Davon ließ das Talent sich aber nicht ermutigen und gewann seine drei folgenden Kämpfe in der Trostrunde souverän. So traf er erneut auf Pesterev aus Aachen. Dieses Mal glückte Luke die Revanche und er zog nach einem packenden Duell als Sieger in das kleine Finale ein. Auch hier behielt er mit einem tiefen Schulterwurf die Oberhand und holte Bronze.

Mayla Gulich startete zum ersten Mal in der Altersklasse U18. Direkt zu Beginn musste sie eine Auftaktniederlage gegen die spätere Finalistin hinnehmen. Doch in den Folgekämpfen zeigte Mayla, was in ihr steckt. Zwei Mal ging sie als Siegerin von der Matte und siegte dabei vorzeitig mit verschiedenen Techniken. Im Kampf um Bronze traf sie auf die Westdeutsche Meisterin Pia Urban und hielt mutig dagegen. In der Bodenlage sicherte sich die starke Bottroperin aber schließlich die Medaille. Mayla beendete mit einer sehenswerten Leistung das Turnier als Fünfte.

Am nächsten Tag marschierten Julius Glaser und Phil Cabecana nahezu im Gleichschritt auf der Siegesstraße. Nach jeweils drei Siegen wurden sie jedoch gestoppt und in die Trostrunde verwiesen. Julius konnte sich in das Halbfinale vorkämpfen und wurde somit durch einen weiteren Sieg im nächsten Kampf Dritter. Phil hatte es mit einer großen Liste zu tun und konnte nicht die Abkürzung über das Halbfinale nehmen. Er siegte noch zwei Mal spektakulär in der Trostrunde ehe er sich im Kampf um Bronze wiederfand. Hier musste er sich in einem harten Duell der älteren Konkurrenz beugen, konnte aber zurecht stolz sein auf Platz 5 bei einem so großen Turnier in der neuen Altersklasse.

Emma Becker fand sich wieder in einer stark besetzten Gewichtsklasse wieder. Nach einem Sieg musste sie eine Niederlage hinnehmen. Anschließend gewann sie erneut, doch dann beendete die dritte Strafe für die sonst so aktive Kämpferin den Turnierauftritt der talentierten Löwin.

Hannah Glauner konnte zwei Mal gewinnen ehe sie die ausländische Konkurrenz in die Trostrunde verwies. Im kleinen Finale behielt die Wermelskirchenerin jedoch wieder souverän die Oberhand und sicherte sich die Bronzemedaille.

Die Wermelskirchener kehrten begeistert aus Echt zurück und die Jugendlichen wünschen sich, die traditionelle Pfingstfahrt im kommenden Jahr zum Kaizen Turnier durchzuführen. Die Verantwortlichen des Clubs machen sich folglich auf den Weg, diesen Wunsch zu erfüllen, sodass man in Echt sicherlich auch im nächsten Jahr die gelb-schwarzen Vereinsfarben sehen wird.

Unsere Nachwuchsjudoka Emma Becker und Julius Glaser haben diesen Bericht über ihr Trainingscamp in Österreich verfasst. Dort trainierten sie vom 25.05.2022 – 29.05.2022. Wir danken euch für die Zeilen und eure Eindrücke.

Aufgrund der Einladung des NWJV zum Trainingscamp nach Maria Lankowitz trafen wir uns am Mittwochvormittag mit einigen anderen Athleten im BLZ Köln zu einer Trainingseinheit.  Anschließend fuhren wir mit 8 „U 16nern“ und dem Trainer Jens Malewany  im NWJV Bus nach Regensburg. Hier trafen wir am Abend die restlichen Judoka der U 18 weiblich sowie die Trainer Frank Urban und Jens Kaiser.  Wir übernachteten im Hotel. Am nächsten Morgen ging es weiter nach Maria Lankowitz, wo wir gegen 14:30 Uhr eintrafen.  Nach der Zimmereinteilung hatten die NWJV Judoka zusammen ein kurzes Aufwärmprogramm. Danach wurden für die Trainingseinheiten Jungs und Mädchen getrennt. Wir trafen weitere Judoka aus Österreich und Slowenien, mit denen wir in Randoris Erfahrungen sammelten.

Die erste Trainingseinheit war für uns alle nicht so gut, denn wir waren noch von der langen Fahrt sehr müde; aber Jens Malewany verstand uns gut. Am nächsten Morgen saßen wir alle gemeinsam ausgeschlafen am Frühstückstisch und freuten uns auf das erste Training. Die Mädchen mussten heute früh auf die Matte und nach den ersten 1,5 Stunden Training waren auch die Trainer mit uns zufrieden und wir konnten zeigen, was wir drauf haben. Im Anschluss durften die Jungs auf die Matte. Nach jeder Einheit gab es etwas zu Essen und zu Trinken. Wir trainierten 2 mal am Tag für 1,5 -2 Stunden, es war sehr anstrengend und forderte uns. Nach den Einheiten gingen wir zum See, der zu Fuß nur 2 min entfernt war. Wir sprangen hinein und es war eine schöne Abkühlung. Die Tage gingen sehr schnell vorbei und am letzten Tag gaben wir nochmal Vollgas. Unser Trainer teilte uns mit, dass wir einen guten Eindruck bei den anderen Trainern hinterlassen haben. So konnten wir mit einem guten Gefühl die Heimreise antreten. Die Rückfahrt am Sonntag dauerte 12 Stunden.

Wir beide (Emma und Julius) fanden das Trainingscamp sehr cool und haben viele,  gute  Erfahrungen gesammelt.

Bericht geschrieben von Emma Becker und Julius Glaser

Am Samstag trafen sich die Judoka der U11 und U13, um die Bezirksmeister in ihren Gewichtsklassen auszukämpfen. Die Nachwuchslöwen des JCWK holten 3 Titel, 2 mal Bronze, je einen fünften und einen siebten Platz. Begleitet und gecoacht wurden die Judoka von Mayla Gulich, Julius Glaser und Sven Dicke.

Den Auftakt machten die Jungs bis 34, 37 und 40 kg. Ron Trienenjost bis 34 kg, der als Kreisvizemeister angereist war, ging als erster auf die Matte. Nach vier gewonnen und für die Trainer aufreibenden Kämpfen, hatte er den obersten Platz auf dem Podium erreicht. Mit einigen tollen Techniken, die ihm die Siege bescherten, konnte er zeigen, was er im Training gelernt hat.

Bis 37 kg starten gleich drei Judoka. Matti Gulich hatte ein schweres Los und musste sich leider zwei Niederlagen hinnehmen. Matti will sich davon nicht beirren lassen und weiß, woran er arbeiten muss, wie er uns sagte. Das ist eine tolle Einstellung. Michael Schiefelbein siegt im ersten Kampf mit Haltegriff und landet nach einer Niederlage in der Trostrunde. Hier kann er erneut vorzeitig mit schönen Würfen gewinnen. Im kleinen Halbfinale unterliegt er und belegt damit Platz 7. Unser Neuling Kamil Nikolajuk muss eine schnelle Niederlage hinnehmen. Hier merkte man, dass ihm noch Kampferfahrung fehlt. Doch jetzt will er es wissen und zaubert zwei tolle Siege auf die Matte. Mit Haltegriff und einem schönen Tai-otoshi gewinnt er vorzeitig. Im kleinen Finale um Platz drei unterliegt Kamil. Platz fünf auf der ersten Bezirksmeisterschaft ist klasse!

Nikita Pauli kämpft bis 40 kg und gewinnt mit einem blitzschnellen Fußfeger den ersten Kampf. Nach einer Niederlage geht es nun ins kleine Finale. Hier kann Nikita wieder vorzeitig siegen und lässt sich später mit der Bronzemedaille ehren.

Gegen Mittag starten die Mädchen der U11. Mit Paula Hase bis 36 kg und Valetina Picard +48 kg starten die JCWK-Kids in ihre ersten regulären Kämpfe, da sie auf der Kreismeisterschaft keine Gegnerinnen in der Gewichtsklasse hatten Paula war sichtlich nervös als sie die Kulisse in der großen Halle wahrnahm. Doch Paula schaltete direkt auf Angriff um. Dabei lief sie ihrer Gegnerin aber in den Wurf und startete leider mit einer Niederlage. Doch dann zeigte sie in den beiden folgenden Kämpfen tolles Angriffsjudo. Mit Würfen in verschiedene Richtungen brachte sie die Gegnerinnen aus dem Gleichgewicht und durfte als Dritte auf das Siegerpodest. Valentina hatte zwei Gegnerinnen und konnte mit schönen Würfen ihre Kämpfe gewinnen. Dabei zeigte sie eindrucksvoll, wie wichtig es ist, dass man immer wieder nachsetzt und nicht den Wurfeingang sofort aufgibt, wenn der Gegner blockt oder aussteigt. Dieses tolle Nachsetzen und die Angriffe bringen ihr die Goldmedaille.

Nachmittags startet die U13 mit drei Judoka. Phil Cabecana geht bis 37 kg auf die Matte. Nach einem Freilos im ersten Runde, tritt sein erster Gegner nicht an und somit ist das der erste Sieg in Runde zwei. Im zweiten Kampf geht es um den Einzug ins Finale. Mit einem sehenswerten Uchi-mata wirft er seinen Gegner Ippon und gewinnt vorzeitig. Im Finale ist es zu Beginn ausgeglichen. Dann schafft Phil mit dem inneren Schenkelwurf einen halben Punkt. Den vorzeitigen Sieg holt er sich mit einer tollen Kombination und einer Fußtechnik. Platz 1 ist der Lohn.

Die beiden Trainingskollegen Marlon Wegwart bis 40 kg und Daniil Rudin bis 50 kg hatten heute kein Glück. Beide mussten auf ihrer ersten Bezirksmeisterschaft zwei Niederlagen hinnehmen und schieden aus dem Turnier aus. Im kommenden Training gilt es dann die Fehler zu analysieren und Lösungen für neue Techniken zu finden.