Nach dem hitzebedingten Ausfall Ende Juni wurde der Nordrhein-Cup für Kreisauswahlmannschaften der U13 m/w am vergangenen Samstag nachgeholt.

Im Kader der Auswahlmannschaft Bergisch-Land waren auch Athleten und Athletinnen des JCWK vertreten.

Im ersten Mannschaftsduell traten die Titelverteidiger gegen die Mannschaft des Kreises Köln an und siegten souverän mit 16:0.

Gegen die Auswahl Rhein-Ruhr wurde es unruhig, als eine Athletin zwar ihren Kampf gewinnen, aber verletzungsbedingt aufhören musste. Zunächst in Rückstand geraten behielt das Team aber die Nerven und konnte die Begegnung schließlich mit 8:7 für sich entscheiden.

Mit der Kreisauswahl Düsseldorf wartete ein schwerer Gegner und die Athleten hatte nicht nur auf der Matte, sondern auch mit ihren Gefühlen zu kämpfen. Doch im Team steht man nicht für sich allein auf der Matte und der Teamspirit verhalf dazu, über sich hinaus zu wachsen.

In einer spannenden Begegnung endete die Runde schließlich 8:6 für Bergisch-Land!

Die finale Begegnung gegen den Kreis Bonn wurde erwartungsgemäß ebenfalls hart auf Augenhöhe umkämpft. Trotz zwei weiterer Ausfälle im eigenen Kader zeigte das Team eine tolle Leistung, musste sich jedoch knapp mit 7:8 geschlagen geben.

Freuen dürfen sich Svenja Schulz, Jemima Ziegler, Pia Wächtler, Svea Böhlefeld, Omar Omar, Rustam Kolikov und Jakob Friske trotzdem über die Silbermedaille und das besondere Erlebnis, Teil dieser Mannschaft gewesen zu sein.

Jeder hat dazu beigetragen, dass sich das Team grandios präsentiert hat.

Zu Beginn des neuen Schuljahres blicken wir zurück in die Sommerferien!
Eine Delegation der Wermelskirchener Löwinnen reiste in der 3. Ferienwoche ins Sommercamp des Deutschen Judobundes nach Lindow in Brandenburg.
Im Sport- und Bildungszentrum trafen sich 10-16-jährige Judoka aus dem gesamten Bundesgebiet, um in einer intensiven Woche mit einem spitzen Trainerteam nicht nur auf der Matte aktiv zu sein, sondern auch mit einem tollen Freizeitprogramm neue Freundschaften zu schließen.
Am Sonntagmorgen ging es für Vera und Svenja Schulz, Lene Frieling, Katharina Jalunin und Pia Wächtler mit dem Zug quer durchs Land. Nach dem Beziehen der Zimmer und einem ersten Kennenlernen wurde schon am Anreisetag mit dem Sport auf der Matte begonnen.

Ein kleines Reisetagebuch gibt einen Auszug aus dem wieder, was die Mädels in dieser Woche erlebt haben:
Montag, 04.08.2026

Nach dem leckeren Frühstück startete am Montag die erste Judo Einheit. Als alle warm waren, verteilten wir uns in drei Gruppen. Wir vier blieben zum Glück zusammen, in der mittleren Gruppe. Dort übten wir Okuri-ashi-barai. In der Mittagspause, spielten wir, das selbstgemachte „Judo Tabu“ von Vera. Die Zeit ging schnell zu Ende und das zweite Training stand auf dem Plan. Nun übten wir verschiedene Hebel. Nach dem Abgrüßen hieß es fertig machen für das Abendessen!
Dieses war wie immer sehr lecker. Dann hieß es wieder „ab in den Judoanzug“ zum Startschuss für das Judo-Sportabzeichen.

Dienstag, 05.08.2026

Am Dienstag begann, wie sonst auch, um 7 Uhr freiwillig der Frühsport. Das morgendliche Trainingsangebot bestand aus Schwimmen, Athletik, Volleyball und Laufen gehen.
Später wurde wieder gemeinsam trainiert.
Heute begann auch das Boule-Turnier. Bei dem mehrtägigen Ereignis spielten Zweierteams um den Titel und wurden kräftig angefeuert. Wer hierzu keine Lust hatte, konnte sich freie Zeit auch mit Schwimmen, Klettern oder chillen vertreiben. Für das Judo-Sportabzeichen mussten wir heute einen Parcours aus verschiedenen Hindernissen bewältigen. Abends waren wir ganz schön müde.

Mittwoch, 06.08.2026

Mittwochfrüh trafen wir uns In der Judohalle und mussten uns nach dem Alter aufstellen, damit wir in Teams verteilt werden konnten. Später ging es für alle mit dem Parcours los, wo wir durch den Sand hüpfen, Hobbyhorsing machen und ganz viele verrückte andere Sachen absolvieren mussten. Am Nachmittag gewannen Katharina und Lene den ersten Platz beim Badminton-Turnier.
Nach dem Abendessen mussten wir dann zeitig ins Bett, denn es Stand uns ein langer Tag bevor.

Donnerstag, 07.08.2026

Der Donnerstag begann mit dem Frühstück und einer kurzen Aufwärmrunde. Danach trainierten wir in der mittleren Gruppe und übten Yoko-Tomoe-Nage aus verschiedenen Situationen.
Nach dem Mittagessen konnten wir die Trainer beim Volleyballspielen bestaunen. Danach hatten wir eine Nachmittagseinheit, welche mit “ Tandoku-Renshu” begann. Danach gingen wir in unsere Gruppen und übten verschiedene Umdrehtechniken.
Die Teilnehmer des Sportabzeichens absolvierten den dritten und letzten Teil – die Kata.

Abends machten wir bei einer Schnitzeljagd mit. Wir gewannen eine Runde und bekamen dafür ein Eis.

Freitag, 07.08.2026
Auch der letzte Tag stand ganz im Zeichen unseres Lieblingssportes. Nachdem wir nochmal alles gegeben haben, wurden uns Urkunden, Judosportabzeichen und Medaillen verliehen.
Am Abschlussabschlussabend feierten wir ausgelassen mit einer Diashow und einer Disco. Egal von wo wir am Anfang angereist waren, egal ob wir Junge oder Mädchen sind, egal ob erst zehn Jahre alt oder schon 16 – wir tanzten ausgelassen miteinander bis zum späten Abend.
Nach einer Woche unter dem Motto „Raus aus dem Alltag, rein ins Abenteuer – mit Sommer, Sonne, Spaß und Judo waren wir wirklich traurig, unsere Koffer packen zu müssen.

Samstag, 08.08.2026
Die Heimreise stellte uns plötzlich noch einmal vor neue Abenteuer! Die geplante Zugverbindung wurde gestrichen und wir mussten uns neu orientieren.
Aber Vera wäre nicht Vera und wir wären nicht wir, wenn man aus einer Zwangspause am Berliner Hauptbahnhof nicht noch etwas Sinnvolles machen könnte:
Zur Kräftigung unserer Muskulatur machten wir uns mit unserem Gepäck auf den Weg und statten der Hauptstadt noch einen kurzen Besuch ab. Ein obligatorisches Foto vor dem Reichstag und ein Stopp vor dem Brandenburger Tor sorgten für einen Hauch Kultur, der mit einer Berliner Currywurst abgerundet wurde.


Und wer dachte, wenn sie dann im Zug sitzen, kann ja nix mehr schiefgehen, der kennt die Deutsche Bahn nicht. Da unser Anschlusszug vor uns weg war, wurden wir dann zum Glück von Katharinas Papa in Dortmund eingesammelt und bis nach Wermelskirchen zurückgebracht.
Hierfür möchten wir uns ganz herzlich bedanken!
Und natürlich auch bei Michael aus Leverkusen, der unsere Judoanzüge mit dem Auto transportiert hat und uns so einige Schlepperei ersparte.
Der größte Dank geht jedoch Vera, die uns durch ihre Begleitung diese tolle Woche ermöglicht hat!

Der JCWK bietet interessierten Judoka ein neues Trainingsangebot. Jeden Samstag in der Zeit von 11:15 Uhr bis 12:30 Uhr leiten Wiebke und Sven eine Einheit in der Kata-Techniken, aber auch weitere Judotechniken gezeigt und trainiert werden.

Die Idee wurde geboren, als Wiebke und Sven selber für die DAN-Prüfung trainierten. Immer wieder fragten die zuschauenden Judoka, was das für Techniken und Bewegungsfolgen sind. „Hier scheint es Interesse zu geben.“, meinte Wiebke. Und weil wir eine Trainingsgruppe ersetzen mussten, sagte Sven: „Lass uns eine Kata- und Technik-Einheit anbieten. Aber ohne den klassischen Wettkampfcharakter.“

Und so ging es am Samstag mit sechs interessierten Judoka los. Wiebke und Sven erläuterten die Zielsetzung. Wir wollen mit euch Kata- und andere Judotechniken trainieren. Dabei soll verstanden werden, warum und wann eine Technik funktioniert und wann nicht. Es wird nicht so körperlich anstrengend werden wie beim Randori, aber die Konzentration wird uns auch fordern. Und ganz wichtig: wir wollen die Rolle von Uke -dem Partner- vermitteln. Er ist Partner, Trainingsgerät und Feedbackgeber. Er trägt wesentlich zum Erlernen und Gelingen der Techniken bei.

Und dann ging es mit Taiso zum Aufwärmen los. Taiso ist neben Kata, Randori und Shiai ein weiteres Element des Judosports. Gute aufgewärmt und gelockert zeigten Wiebke und Sven nun die ersten beiden Techniken der Katame-no-kata. Und jetzt merkten die Teilnehmer, warum die beiden Trainer auf Ihrer DAN-Prüfungsreise so angestrengt aussahen. Es wird eine hohe Konzentration gefordert und ein abgestimmter Krafteinsatz ist wichtig.

Die erste Einheit verging wie im Flug und Volker meinte: „Ich glaube, dass ich nun einen neuen festen Judotermin habe.“. Und auch die jüngeren Teilnehmer verließen mit einem Lächeln im Gesicht die Judomatte.

Wer sich angesprochen fühlt und sich mit den Judotechniken auf eine neue Art beschäftigen möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei Wiebke und Sven zu melden.

Der JCWK hat sich wieder mit an zwei Maßnahmen in Wermelskirchen beteiligt, um den Judosport den Kindern und Jugendlichen näher zu bringen.

Es wurde ein Judo AG mit dem Berufskolleg Wermelskirchen durchgeführt und ein Judotag im Rahmen der Sportwoche angeboten.

Im Rahmen des Projektes „Startchancen Bewegung“ wurde Trainer Sven Dicke vom Kreissportbund angesprochen. Es ging um den Aufbau einer Kooperation mit dem Berufskolleg Wermelskirchen. Nachdem alle Anträge und Feinheiten zum Ablauf des Projektes mit dem Landes- und Kreissportbund sowie mit der Schule geklärt waren, wurden zehn Unterrichtseinheiten zwischen den Oster- und Sommerferien angeboten. Dabei wurden jeweils 1,5 Stunden Judo für Anfänger angeboten. In dieser Zeit lernten die Schüler die Grundlagen und die Philosophie unseres Sportes. Nach Abschluss des Projektes wurde eine Feedbackphase angeschlossen, um die Knackpunkte zu besprechen und zu klären, ob und wie eine Fortführung des Projektes aussehen könnte.

In einer zweiten Aktion beteiligte sich der JCWK an den Sportwochen in Wermelskirchen. Hier ist Sven seit Gründung dieser Aktion dabei. Denn in jeder dritten und vierten Woche der Sommerferien bieten die Sportvereine in Wermelskirchen ihre Sportarten zum Kennenlernen an. Die Organisation wird vom Stadtsportbund in Kooperation mit dem Kreissportbund übernommen. So ist auch sichergestellt, dass die Kinder und ÜbungsleiterInnen immer eine warme Mahrlzeit und zu trinken am Mittag erhalten.

In der Sportwoche lernen rund 40 Kinder in einer Woche jeden Tage zwei verschieden Sportarten kennen. Am Mittwoch stand jeweils ein Ausflug ins Hallenbad mit Wake-Boarding an. Und in der zweiten Woche wird dieses Programm mit einer neuen Gruppe von 40 Kindern wiederholt. Leider konnte der JCWK in diesem Jahr nur einen Tag anbieten, da wir in der dritten Ferienwoche keine Kapazitäten frei hatten. Um so mehr freute sich Sven, dass er mit Tim Schulze einen ehemaligen Kindertrainer als tatkräftige Unterstützung gewinnen konnte. Mit viel Herzblut übernahm Tim die beiden Trainingseinheiten am Vor- und Nachmittag, da Sven von einer Erkältung geplagt war. Tim zeigte sich vom Engagement und der Motivation der Kinder begeistert. „Diese Gruppen sind so ehrgeizig und dabei so respektvoll im Umgang miteinander, dass macht auch als Trainer so richtig Spaß.“, so Tim. Denn was uns immer wichtig ist bei den Judo AGs: die Teilnehmer sollen Rücksicht nehmen und die Stopp-Signale achten, denn unser Trainingsgerät ist der Mensch und Partner, mit dem wir trainieren.

Nochmals herzlichen Dank an Tim für die Unterstützung.

Am letzten Schultag vor den Sommerferien gab es noch kurz die Überlegung, ob sich das Training am Freitagabend trotz parallel stattfindender Prüfung lohnt. Die höher graduierten Judoka der Anfänger-/ Wiedereinsteigereinheit kamen dennoch ins Dojo und wollten ansonsten einfach nur zuschauen. Doch daraus wurde nichts, denn Dirk Kopperberg prüfte alle Aspiranten „völlig unbemerkt“ im Laufe des Trainings. So wurde es sogleich eine gesamte Teamleistung der Trainingsgruppe, die auch davon getragen wurde, dass sich alle Anwesenden geduldig als Partner zur Verfügung stellten. Allen voran Vorzeigesportassistentin Lene, die sich geduldig von ihrer Mutter Daniela durch die Gegend werfen ließ und so maßgeblich zur geglückten Prüfung beitrug. Den gelben Gürtel bestanden erfolgreich: Britta, Christian, Daniela, Domenik, Julia und Kevin.
Einen Schritt weiter sind schon Julian und Kai, die ihre Prüfung zum gelb-orangen Gürtel sehr souverän bestanden.

Die Freude über eine bestandene Prüfung ist unabhängig vom Alter 🙂

Sommerferien 2026

Was für ein Saisonfinale heute in Bochum beim letzten Kampftag der Oberliga Frauen.

Nachdem sich die Löwinnen bereits an die Tabellenspitze gekämpft hatten, ging es heute ausgerechnet noch gegen den Tabellenletzten TV Mesum und den Punktgleichen Tabellenzweiten aus Bochum im Bochumer Dojo.
In der ersten Begegnung stand also ein Pflichtsieg auf dem Programm. Die sympathischen Mesumerinnen boten Paroli, doch in der Hinrunde siegten die Löwinnen überlegen in jedem Kampf, mit gleich zwei Debütkämpfen: Zoé Hamdan holte trotz weiter Anreise und Klausurstress zwei Punkte im Leichtgewicht -52kg. Ganz spontan konnte auch Hannah Glauner endlich ihr gelb-schwarzes Debüt feiern. In gewohnter Manier beendete sie ihren Kampf siegreich. In der Rückrunde freuten sich alle vor allem über den Gulich-Doppelsieg. Nach kurzer Kampfzeit holte Mutter Natica und Tochter Mayla souverän die nächsten Punkte für den JCWK. Carolin Scheida durfte endlich hochgesetzt werden (nachdem sie jahrelang durch die Jugendordnung daran gehinert wurde und ansonsten dann die Verstärkung -52kg fehlte) und genoss ihren Ausflug bis 57kg so sehr, dass sie sogleich beide Kämpfe in der höheren Gewichtsklasse bestritt und äußerst souverän gewann. Ebenfalls siegreich gegen Mesum waren Katrin Seide und Emma Becker. Nur Lara Hartmann musste sich letztlich im Boden geschlagen geben. Endergebnis 9:1.

Nachdem auch der PSV Bochum trotz fehlender Gewichtsklasse +70kg souverän einen 8:2 Sieg gegen Mesum holte, kam es zum erwarteten Showdown um die Tabellenspitze. Die Löwinnen waren jedoch nicht aufzuhalten.

Carolin Scheida gewann beide Kämpfe mit ihrer Spezialtechnik -52kg. Zoé Hamdan hatte es in der höheren Gewichtsklasse -57kg nicht leicht. Nach einer Niederlage in der Hinrunde wollte sie die Revanche in der Rückrunde. Erst im Golden Score unterlag sie erneut knapp ihrer Gegnerin aus Bochum. Bis 63 kg hatte Hannah Glauner nun Blut geleckt. Gegen eine unbequeme Gegnerin konnte sie beide Punkte sicher nach Hause holen. Im Schwergewicht siegten Katrin Seide und Frauke Thiem einmal jeweils kampflos, wechselten anschließend jedoch untereinander die Gewichtsklasse und holten bis 70kg in tollen Kämpfen die letzten Punkte. Damit hieß es letztlich 8:2 für den JCWK und OBERLIGAMEISTER 2026 – Aufstieg in die NRW Liga💪🏽

Eine großartige Saison und ein tolles Team, das einerseits bunter nicht sein könnte und gleichzeitig zusammen einfach einen unglaublichen Teamgeist besitzt. Wir sind stolz auf jeden von Euch!

Ein großes Danke auch an alle, die uns begleitet, angefeuert und unterstützt haben💛

Viele JCler haben das Duo sicherlich in der letzten Zeit auf der Matte gesehen. Beide sind natürlich als TrainerIn aktiv, doch auch außerhalb ihrer Einheiten sah man sie in den letzten Wochen häufig wenn nicht sogar täglich auf der Tatami. Meist sperrten Sie sich eine kleine bescheidene Ecke ab und hier übten sie bis die Köpfe rauchten und beide schwitzten. „Enttäuschend viel Schweiß für wenig powervolles Training“  meinte Sven, der früher häufig gerne bis an seine körperlichen Grenzen (und manchmal auch darüber hinaus…) im Judowettkampftraining ging. Doch anstrengend waren auch die intensiven Einheiten mit Prüfungspartnerin Wiebke . Beide bereiteten sich intensiv auf die nächste Danstufe vor. Am Sonntag schafften sie den nächsten Haken auf diesem Weg. Die intensive Vorbereitung zahlte sich aus, denn das Duo machte mit seinen Techniken auf sich aufmerksam. Dabei stellte die Prüfungskommission auch heraus, dass der Unterschied zu den niedrigeren Dangraden klar erkennbar war.
Nach dem erfolgreich bestandenen Stand- und Bodenmodul mussten beide Löwentrainer nun noch am Mittwoch in der Theorie ihr Wissen unter Beweis stellen. Auch diese Hürde nahm das Duo mit Bravour. Somit sind Beide nun berechtigt und verpflichtet den nächsten Gürtel zu tragen. Optisch wird man dies nicht erkennen, denn für Sven mit dem 4. und Wiebke mit dem 3. Dan ändert sich farbtechnisch nichts, aber im Kopf tut so eine bestandene Prüfung ja immer gut, auch , weil man sich intensiv mit den Techniken auseinander gesetzt hat. Herzlichen Glücklwunsch!

 

Während unsere Frauenmannschaft heute in Bochum mit zwei löwenstarken Siegen den Aufstieg aus der Oberliga feiern konnte, gab es auch in Burscheid zahlreiche Erfolge zu bejubeln.

Bereits am Morgen machte sich unsere Jugend auf den Weg nach Burscheid und stellte dort eindrucksvoll ihre Löwenstärke unter Beweis. Zahlreiche Pokale und Medaillen waren der verdiente Lohn für die starken Leistungen.

Den Auftakt machte die U11. Sebastian Große Obhoff und Charlotte Heide erkämpften sich jeweils einen starken dritten Platz. Abdulu Akbarzoda und Valerie Portier sicherten sich jeweils Silber. Ganz oben auf dem Podest standen Azam Saimurodov, Jemima Ziegler und Susana Da Palma, die allesamt den ersten Platz belegten.

Anschließend ging die U13 an den Start. Umar Akbarzoda und Pia Wächtler erreichten jeweils einen hervorragenden zweiten Platz. Gold sicherten sich Rustam Kolikov, Omar Omar, Svenja Schulz und Felix Graf. Besonders spannend verlief das vereinsinterne Finale zwischen Felix Graf und Umar Akbarzoda. Felix setzte sich durch und durfte sich über den ersten Platz freuen.

Auch in der U15 kam es zu einem vereinsinternen Duell. Valentina Picard musste sich dabei Paula Haase geschlagen geben und belegte den zweiten Platz. Den ersten Platz sicherten sich Paula Haase und Piet Stechert.

In der U18 gewann Milica Vukić souverän ihre Gewichtsklasse. Ebenfalls ganz oben auf dem Treppchen stand Lukas Zecher. Der Produzent des wunderbaren Films über unseren JCWK sicherte sich in der Altersklasse U18 ebenfalls den ersten Platz.

Natürlich durfte auch unser Schlachtruf nicht fehlen. Ferdinand Harms sorgte mit vollem Einsatz dafür, dass dieser lautstark durch die Halle schallte.

Insgesamt war es ein rundum erfolgreicher Wettkampftag für unsere kleinen und großen Judo-Löwen, der einmal mehr den starken Zusammenhalt und die hervorragende Nachwuchsarbeit unseres Vereins unter Beweis stellte. (Artikel von Ferdinand Harms)

Am Samstag feierte der JCWK 25 Jahre Vereinsgeschichte mit einem großen Sommerfest. Trotz der heißen Temperaturen fanden sich fast 250 Vereinsmitglieder, Eltern, Freunde und geladene Ehrengäste im Gemeindehaus Hünger zusammen.
Die erste Vorsitzende Kerstin Hartmann beschrieb in ihrer Ansprache die erfolgreiche Vereinsgeschichte. Von der Gründung durch ein paar verrückte Eltern und Trainer, „die nicht wussten was sie tun“, bishin zu über 300 Mitgliedern, Deutschen Meistertiteln und dem ehrenamtlichen Engagement , das den Verein auch zur Familie macht.
Und weil Kerstin eine dieser verrückten Gründerinnen war und seit 25 Jahren erst als Trainerin und dann bis heute Vorsitzende diesen Verein prägt, überreichte ihr DJB Ehrenpräsident Peter Frese die bronzene Ehrennadel des NWJV 💛
Bei so vielen Erfolgen auf nationaler und internationaler Ebene dachten wir uns auch, dass eine Wall of Fame her muss. Dank einer ortsansässigen Künstlerin – Sabine Rudersdorf – wurde stolz das Banner unserer Medaillenträger der nationalen Titelkämpfe präsentiert! Eine stolze Zahl von 11 Köpfen prankt auf der Wall of fame, viele von ihnen – auch aus den vorangegangenen Jahrzehnten – waren anwesend um den Club zu feiern.
Das Highlight des Tages war jedoch die Premiere des JCWK Films, den unser selbst noch judoaktiver Lukas Zecher in vielen mühevollen Stunden Arbeit und Engagement produziert hat. DANKE 💛
Ein Film, der übrigens schon seine Wellen geschlagen hat…bleibt gespannt 😉 Ihr seht den Clip auf der Startseite unserer Homepage! Das ist Judo – das ist JCWK!
Für Getränke und Essen war natürlich auch gesorgt, mit einem Foodtruck und Eiswagen sowie einer großen Candybar war für jeden etwas dabei. Auf dem schönen Außengelände konnte so der heiße Tag auf Picknickdecken, beim Spielen und vielen Gesprächen von Groß und Klein genossen werden. Und wer noch nicht genug hatte, konnte in der Turnhalle nebenan sogar noch das KiBAZ (Kinderbewegungsabzeichen) erlangen und eine tolle Medaille und Urkunde mit nach Hause nehmen.
Zum Schluss bleibt eigentlich nur noch Danke zu sagen – an das tolle Orgateam, das dieses Event auf die Beine gestellt hat, der finanziellen Unterstützung unseres Fördervereins und den Abiturienten, die uns an diesem Tag bewirtet haben💛
Wir sind der Meinung das war SPITZE!