Der JCWK hat seit heute drei weitere DAN-Träger in seinen Reihen. Ida von Grünberg, Enrique Correia und Marvin Schubert haben heute die letzten Prüfmodule zum 1. Meistergrad und damit zum schwarzen Gürtel mit Bravour bestanden.
Der JCWK hat seit heute drei weitere DAN-Träger in seinen Reihen. Ida von Grünberg, Enrique Correia und Marvin Schubert haben heute die letzten Prüfmodule zum 1. Meistergrad und damit zum schwarzen Gürtel mit Bravour bestanden.

Marvin (links im Bild) hat heute Vormittag in Baesweiler sein letztes Modul in der Nage-waza abgelegt. Mit Uke und Trainer Sven Dicke hat Marvin sich in den letzten Monaten intensiv auf die Prüfungsfächer Boden und Stand vorbereitet. Mit der heutigen Leistung bei den gezeigten Würfen hat er sich den schwarzen Gürtel verdient.

Enrique (liks) und Ida haben heute Nachmittag in Pulheim ebenfalls das letzte Modul zur DAN-Prüfung abgelegt und mit einer hervorragenden Leistung bestanden. Enrique zeigte die fünf Stufen der Nage-no-kata und Ida war für Ihn als Uke auf der Matte. Anschließend zeigte Ida die ersten drei Stufen dieser Kata mit Enrique als Uke.
Nachdem sich alle drei im letzten Jahr auf den Weg zum schwarzen Gürtel gemacht haben, waren die letzten zwei Monate mit vielen Stunden für die letzten Module reserviert. Dabei hatte Marvin die Module Boden (Katame-waza) und Stand (Nage-waza) zu absolvieren. Ida und Enrique mussten die Nage-no-kata lernen. Hier sind verschiedene Wurftechniken nach rechts und links in vorgeschriebener Reihenfolge gefordert. Dazu später mehr.

Die Teilnehmer und Prüfer der heutigen Modulprüfung in Pulheim nach einem erfolgreichen Nachmittag.

Marvin hatte bereits vor einer Woche mit Sven die Bodenprüfung bestanden. Dann wurde in der letzten Woche noch einmal intensiv an den 40 Würfen der Go-kyo gearbeitet. Hier legten sie dann auch die Reihenfolge für das Einwerfen fest und immer wieder die jeweiligen Finten, Kombinationen und Konter. So reisten beide gut vorbereitet nach Baesweiler, wo es bereits um 08:30 Uhr losging. Marvin musste direkt als zweiter Prüfling auf die Matte. Los geht es wie üblich mit dem lockeren Einwerfen. Hier zeigen die Prüflinge eine Auswahl ihrer erlernten Würfe. Dabei können sich die Prüfer bereits ein Bild vom Bewegungsprofil des Prüflings machen. Da Marvin hier schon Würfe aus verschiedenen Auslagen und auch Techniken aus den verschiedenen Technikgruppen zeigte, war der Grundstein gelegt. Jetzt musste er noch das Prüfungsfach Kombinationen, Finten und Konter zeigen und auch erläutern. Hier merkte man Marvin an, dass er früher als erfolgreicher Wettkämpfer für den JCWK auf der Matte stand. Die Geschwindigkeit und die Präzision, mit der Marvin die Würfe zeigte, waren so beeindruckend, dass die Prüfer schon rieten, auf Sven zu achten……;-)
Und von Baesweiler ging es für Sven dann nach Pulheim. Hier traf er auf Ida und Enrique, die mit den Eltern anreisten. Nach den Formalien sowie der Überprüfung der Pässe und abgelegten Module, haben sich die beiden ordentlich aufgewärmt und sind noch einmal die Kata durchgegangen. Los ging es mit Enrique als Tori und Ida als Uke als zweites Paar des Tages. Enrique hatte neben der Pflicht der ersten Stufen der Nage-no-kata auch die vierte und fünfte Stufe als Wahlfach trainiert. Ida als seine Partnerin bei dieser Kata hatte damit ihr Wahlfach als Uke mit den fünf Stufen zu absolvieren. Enrique zeigte die Te-waza (Handwürfe), Koshi-waza (Hüftwürfe), Ashi-waza (Fußwürfe) und die sogenannten Selbstfall-/ Opfertechniken Ma-sutemi- und Yoko-sutemi-waza. In der vorgeschrieben Abfolge der Würfe wird gezeigt, wie Tori Enrique seine Partneri Ida in verschiedenen Situationen zu Boden wirft. Und heute zeigten beide ihre wirklich beste Leistung. Das fiel auch den Prüfern auf, so dass keine Nachfragen kamen.
Nach der Pause ging Ida als Tori (Werfende) auf die Matte und Enrique war in der Rolle des Uke. Idas Aufgabe bestand darin die ersten drei Stufen zu zeigen. Die Stufen vier und fünf mit den Opferwürfen werden erst zum 2.DAN verlangt. Auch Ida hat heute die beste Leistung auf die Matte gebracht. Idas Leistung wurde von den beiden Graduierenden gewürdigt und empfohlen diese Leistung zu konservieren, um möglichst schnell das Kata-Modul zum 2.DAN prüfen zu lassen.




An dieser Stelle möchte ich mich bei unserem Trainerteam bedanken, denen wir immer mal wieder hier und da 15 Minuten (oder mehr…) ihrer Trainingsstunden abgeluchst haben. Denn um eine Kata auch unter Live-Bedingungen zu trainieren, ist es hilfreich, wenn im Dojo auch mal Zuschauer und eine komplette Mattenfläche genutzt werden kann. Herzlichen Dank dafür und es hat sich gelohnt.
Danke auch an die Bezirksbeauftragen Godula Thiemann und Christian Steinert, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen. Und ein besonderer Dank geht an Miriam Sikora und Marcel Brunsfeld, die uns ein mit einem sehr guten Kata-Training in den letzten Monaten unterstützt und trainiert haben. Danke auch an alle Prüfer/ Graduierenden für die kooperativen Prüfungssituationen, die zu einem positiven Umfeld für die Prüflinge führte.
Liebe Ida, lieber Enrique, lieber Marvin: ihr habt in den letzten Monaten toll trainiert und heute mit sehr guten Leistungen gezeigt, dass ihr nun würdige DAN-Träger seid. Ich bin stolz auf euch, welchen Entwicklungsweg ihr zurückgelegt habt und ich habe euch gerne trainiert. Genießt den ersten „Black Belt“; der ist etwas ganz besonderes.
….und Danke für die vielen tollen Gespräche und Situationen auf und neben der Matte in Pulheim und Baesweiler!
Ab 5 Jahren findet jeder mindestens 1 Einheit pro Woche zum Training rund um die Ostertage bei uns: 2026-03_Osterferien

Die Mädchen des Gymnasiums Wermelskirchen haben heute in Leverkusen den 2. Platz bei der Bezirksmeisterschaft der Schulen belegt.

Gestartet wurde das Bezirksturnier der Schulen als Einzelmeisterschaft. Für das Gymnasium Wermelskirchen reisten sechs Mädchen an. Mit dabei waren Pia Wächtler, Rahel Gottschalk, Nefeli Alexandraki, Laila Clemm, Paula Haase und Valentina Picard.
Valentina hatte in ihrer Gewichtsklasse keine Gegnerin und gewann damit kampflos. Im anschließenden Freundschaftskampf gegen eine Schülerin aus Kerpen startete Valentina eine Gewichtsklasse höher und konnte diesen Kampf souverän gewinnen.
In der leichtesten Klassen kämpften Pia und Rahel. Dabei erreichte Pia das Finale und musste sich erst einer starken Kämpferin aus Leverkusen geschlagen geben und erreichte Platz zwei. Rahel konnte heute im Einzelwettbewerb erstmals Erfahrung auf Bezirksebene sammeln.
Dann traten Nefeli, Laila und Paula in der gleichen Gewichtsklasse an. Paula kämpfte sich mit zwei schnellen Siegen ins Finale vor. Nefeli, die über die Judotage unseren Sport kennengelernt hat, musste sich leider geschlagen geben. Inzwischen ist Nefeli eine erfolgreiche Fechterin und hat sich für Deutschen Meisterschaften in ihrer Altersklasse qualifiziert. Laila musste in Führung liegend eine Niederlage hinnehmen konnte aber dann im Kampf um Platz drei gewinnen und kämpfte wie eine Löwin zu Bronze.
Da nun Kerpen und Wermelskirchen punktgleich waren, musste ein Entscheidungskampf her, um das Finale gegen Leverkusen zu bestreiten. Hier ließen die Löwinnen des Gymnasiums nichts anbrennen und verließen als Siegerinnen die Matte.
Im Finale gegen das Landrat Lucas Gymnasium wurde nun taktiert und die beste Aufstellung gesucht. Valentina wurde eine Gewichtsklasse hochgesetzt und siegte kampflos. Paula musste sich leider erneut der Gegnerin aus dem Einzelwettkampf geschlagen geben. Aber wir wissen jetzt, was Paula besser machen kann. Rahel musste sich einer erfahrenen Kämpferin stellen, die schon auf Bundesturnieren erfolgreich ist und verlor. Laila Clemm konnte hingegen Revanche nehmen und gegen die Leverkusenerin gewinnen, wo sie im Einzelwettbewerb noch verloren hatte. Damit stand es 2:2 und im letzten Kampf ging es um den Titel und den Einzug in Landesfinale. Die Stimmung war entsprechend super! Leider war heute nicht Pias Tag und auch sie musste sich ihrer Gegnerin aus dem Einzelfinale geschlagen geben. Damit erreichten die Wermelskirchener aber ein starkes 2:3. Und im kommenden Jahr werden wir noch einmal alle angreifen.
……einen kleinen Sieg können wir aber auch für den JCWK vermelden……: Katharina Jalunin ist heute für das Leverkusener Gymnasium gestartet und damit stellt der JCWK auch eine Nachwuchslöwin im Landesfinale der Schulen. Herzlichen Glückwunsch Katharina.
Es war ein tolles Erlebnis, dass wir -Lehrer Christinan Ovelhey, Irina Wächtler und Trainer Sven Dicke- euch begleiten durften und gesehen haben, wie ihr nie aufgegeben habt. Nehmt den Schwung mit und trainiert fleißig weiter.

Fairer Handshake nach der Niederlage gegen Leverkusen zeigt den Respekt vor der Leistung der Gegnerinnen.

Instruktionen vor dem Dreh

Großartig haben sich unsere Kids vor der Kamera, auf der Matte und am Mattenrand präsentiert
„Was ist für dich Judo? Was bedeutet der JCWK für dich?“ unter diesem Motto hatte JCWKler Lukas Zecher zusammen mit dem Vorstand und dem Förderverein zum Event „Jubiläumsfilm“ am letzten Sonntag ins Dojo eingeladen. Lukas ist seit Kindesbeinen im JCWK aktiv und hier im wahrsten Sinne des Wortes erwachsen geworden. Nun hat er seinem Verein ein besonderes Geschenk gemacht und wird anlässlich des Jubiläums einen kurzen Film rund um den JCWK entwickeln. Schon zum Umzug 2017 gab es einen kurzen Imagefilm von Lukas (https://www.youtube.com/watch?v=Wuf0-3sZFmE) . Seitdem ist viel passiert: Lukas ist in den vergangenen Jahren beruflich sehr erfolgreich geworden und hat sich mit seinem Unternehmen FromAbove in der Filmszene einen Namen gemacht. Dazu sind unsere AthletInnen natürlich deutlich gewachsen und wir Trainer sind aber logischerweise genauso jung geblieben wie vor 8 Jahren 🙂 Ob das alles so stimmt… da müssen wir uns noch ein wenig gedulden bis zur großen Premiere der Spots am 27. JUNI im Rahmen der Jubiläumsfeier.
Was aber auf jeden Fall schon feststeht, auch der Aktionstag war ein voller Gewinn. Die Anmeldezahlen waren zwar durchweg in allen Altersklassen sehr überschaubar, doch wer nicht dabei war, hat wirklich etwas verpasst.
Das Dojo verwandelte sich dank helfender Hände in ein professionelles Filmset, die Drohne flog und Lukas zeigte sogar mit Kamera in der Hand wahren Kampfgeist. Zudem ließ er sich durch Albernheiten (die tatsächlich nur bei den Großen vorkamen*uups*) nicht aus der Ruhe bringen und motivierte Groß und Klein, ihr Bestes zu geben. Es war eine tolle Atmosphäre und die Kids waren zurecht stolz, Teil dieses Projektes zu sein.
Der straffe Drehplan wurde zeitweise nicht ganz eingehalten, da alle Judoka von groß bis klein so beeindruckende Antworten auf die beiden Fragen hatten. Lediglich Lukas antwortete nicht. „Dieser Film ist Antwort genug glaube ich.“ zog sich der Regisseur geschickt aus der Affäre und blieb hinter der Kamera.

Volker umringt von den Vertretern des Trainerteams in neuer Gürtelfarbe
Ein Tageshighlight (neben so vielen) war noch die Überraschung des Trainerteams für Volker Stiefken, der seit vielen Jahren der Erwachsenengruppe freitags angehört. Volker steht hier für das Sinnbild der Judowerte. Viele Judoanfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene hat Volker kommen und gehen sehen. Er selbst stand dabei stets als verlässlicher Uke zur Verfügung. „Auch das ist JCWK!“ meinte Katrin Seide und überreichte Volker den braunen Gürtel – den höchsten Schülergrad. Prüfungsbeauftragter Dirk Kopperberg betonte: „Du bist nun berechtigt und verpflichtet den braunen Gürtel zur Judokleidung zu tragen.“ Volker war sprachlos und freute sich sichtlich.
8x Gold für die Löwenkinder
Heute waren 8 Kinder in Bottrop zum Randoriturnier.
Gemeinsam mit 57 anderen Judokas aus ganz NRW trainierten sie erst diszipliniert und motiviert unter Anleitung von Jan Tefett und seinem Team eine Stunde aufeinander aufbauende Bodentechniken.
Anschließend bekam jedes Kind eine Stempelkarte.
Das Ziel: 15 Stempel = Gold!
Dann wurden mit wechselnden Partnern 15x je 2 Minuten Randoris (Übungskämpfe) gemacht.
Gleichstarke durften richtig Gas geben, wer einen kleineren Partner hatte, durfte seine Judotechniken vor allem unter Berücksichtigung der Judowerte zeigen und auch dem Anderen mal eine Chance geben.
Denn das Ziel war ja nicht der Ippon um jeden Preis!
Das Ziel war 15x 2 Minuten fair und mit Freude, für beide Partner, ausdauernd in Bewegung zu bleiben.
So konnten Techniken ausprobiert, gefestigt, und auf Alltagstauglichkeit geprüft werden.
Nach dem Randori wurde ab gegrüßt und dem Partner die Hand gegeben.
Dann flitzten alle zu ihren Karten und besorgten sich die begehrten Stempel.
Nach 1,5 Minuten musste jeder einen neuen Partner haben; und weiter ging es in die nächste Runde.
Alle Kinder hatten sehr viel Spaß.
Kein langweiliges langes Warten, stattdessen 2 Stunden Judo pur.
Die Simmung war toll, auch weil wir bekannte Gesichter vom Landesrandori, aus Lindow und aus befreundeten Vereinen trafen.
Eine gelungene Veranstaltung, die unbedingt wiederholt werden sollte!
Danke an alle helfenden Hände.

Unsere Serie im Jubiläumsjahr geht weiter. Heute mit Helge von Grünberg – Vorsitzender des Fördervereins.
Helge hat das Judofieber gleich mehrmals gepackt und so ist er heute als Athlet, Vorstandsmitglied und Kampfrichter auf bzw. neben der Matte aktiv. Helge

Dreimal Bronze bei der U21-DM
Bei der Deutsche Einzelmeisterschaft der U21 im Judo 2026 in Potsdam trafen sich am vergangenen Wochenende die besten Nachwuchsjudoka Deutschlands. Für den JC Wermelskirchen gingen mit Hannah Glauner, Julius Glaser und Carolin Scheida gleich drei Athleten an den Start – und alle drei kehrten mit einer Bronzemedaille zurück.
Hannah Glauner erkämpft sich Bronze
In der Gewichtsklasse -57 kg startete Hannah Glauner konzentriert in das Turnier. Ihren Auftaktkampf konnte sie souverän gewinnen und zog damit in die nächste Runde ein. Auch dort zeigte sie eine starke Leistung und setzte sich erneut durch.
Im weiteren Turnierverlauf musste sie sich im Halbfinale der späteren Meisterin geschlagen geben und verpasste damit knapp den Einzug ins Finale. Im anschließenden Bronzekampf zeigte Hannah jedoch noch einmal ihre Klasse: Mit einer kontrollierten Leistung sicherte sie sich verdient den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften.
Julius Glaser kämpft sich aufs Podest
In der Gewichtsklasse -73 kg startete Julius Glaser mit einem starken Auftaktsieg ins Turnier. Auch im nächsten Kampf konnte er sich durchsetzen und arbeitete sich damit bis in die entscheidenden Runden vor. Zudem schaffte es seine spektakuläre Kontertechnik in sämtliche soziale Medien des Judosports.
Nach einer Niederlage im weiteren Turnierverlauf ging es für ihn in der Trostrunde weiter. Dort bewies Julius Kampfgeist und setzte sich erneut durch, wodurch er sich für den Kampf um Bronze qualifizierte. Im entscheidenden Duell behielt er die Nerven und sicherte sich mit einer überzeugenden Leistung die Bronzemedaille.
Carolin Scheida holt Bronze in -48 kg
Auch Carolin Scheida zeigte in der Gewichtsklasse -48 kg eine starke Leistung. Nach einem erfolgreichen Auftaktkampf zog sie in die nächste Runde ein, musste sich dort jedoch geschlagen geben und rutschte in die Trostrunde.
Davon ließ sich Carolin jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Mit zwei konzentrierten Kämpfen arbeitete sie sich bis in den Kampf um Platz drei vor. Im Bronzekampf verletzte sich ihre Kameradin aus dem NWJV-Kader unglücklich. Somit wurde dieses mit Spannung erwartete Duell frühzeitig abgebrochen. Carolins Tagesleistung schmälert dies aber nicht. Im Gegenteil, es zeichnet sie als Sportlerin aus, dass sie sich nicht so recht freuen konnte über die Medaille.
Starkes Ergebnis für den JC Wermelskirchen
Mit drei Bronzemedaillen bei einer Deutschen Meisterschaft unterstreichen die Athleten des JC Wermelskirchen erneut ihre starke Form im Nachwuchsbereich. Für Hannah Glauner, Julius Glaser und Carolin Scheida ist das Podest bei der nationalen Meisterschaft bei den „Großen“ ein weiterer toller Erfolg.

Während die JCler der U21 in Potsdam am Start waren, trat Luke Cabecana beim European Cup in Podgorica (Montenegro) an.
Der Löwe hat mittlerweile die Jugend verlassen und ist nun altersbedingt bei den Männern am Start.
In Montenegro lief es bis 60kg äußerst gut für den JCler. Mit souveränen Siegen gegen russische Konkurenten zog Luke in das Halbfinale ein. Hier besiegte er Arsenii Kokoev ebenfalls vorzeitig.
Im Finale trafen dann die besten zwei Kämpfer aufeinander. In einem packenden Duell hatte der Löwe knapp das Nachsehen in der Verlängerung.
Der Gewinn der Silbermedaille bei den Männern aber ein toller Erfolg für Luke.
https://www.nwjv.de/aktuelle-meldungen/luke-cabecana-gewinnt-silber-in-podgorica
An diesem Wochenende waren die Judoka des JCWK bei den Deutschen Meisterschaften in Leipzig am Start.
Für die JC-Familie spricht, dass die vier beteiligten Familien ihre Hotelzimmer stets für das ganze Wochenende buchen, um auch am jeweils anderen Tag die JC-ler zu unterstützen. Und vielleicht machte genau das den Unterschied, sodass das JC-Team letztendlich zwei Deutsche Meisterinnen mit nach Hause brachte.

Aber lieber der Reihe nach…
Einziger männlicher Vertreter in diesem Jahr war Phil Cabecana, der in einer starken Gewichtsklasse -60kg an den Start ging. Nach einem souveränen Sieg musste Phil eine denkbar knappe Niederlage hinnehmen. Vor seinem Trostrundenkampf gab es dann technische Probleme, sodass beide Kämpfer schon aufgerufen, zwanzig Minuten warten mussten. Dies brachte den jungen Löwen irgendwie aus dem Konzept, sodass der Kampf verloren ging, doch Phil kann auch im nächsten Jahr noch einmal angreifen.
Am Sonntag waren dann die Mädels an der Reihe.
Ida von Grünberg hatte mit ihrer Quali -63kg schon bewiesen, dass immer zu rechnen sein muss mit ihr. In einem großen Teilnehmerfeld ließ sie sich von einer Auftaktniederlage in der Verlängerung nicht entmutigen. Anschließend zeigte Ida Löwenbiss und insbesondere im Boden große Durchsetzungskraft. So ging sie auf nationalem Terrain zwei Mal verdient als Siegerin von der Matte. Im Einzug um die Platzierungskämpfe konnte sie sich dann aber nicht durchsetzen und unterlag durch eine mittlere Wertung. Coach Kaweh Scheida lobte Ida für ein „ausgezeichnet starkes Turnier“.
Parallel zu Ida kämpfte Hannah Glauner in ihrer neuen Gewichtsklasse -57kg. Da sie im vergangenen Jahr an Ort und Stelle den Titel -52kg gewonnen hatte, ruhte ein gewisser Druck auf dem Wermelskirchener Talent. Hannah ließ sich dies aber nicht anmerken. Mit einer beeindruckenden Ruhe und Dominanz marschierte sie durch die Vorrunde und stand nach weniger als drei Minuten Gesamtkampfzeit im Halbfinale. Auch hier war die Überlegenheit der Löwin deutlich zu spüren, aber im Judo kann alles passieren. So jubelte das JC-Lager daheim und vor Ort nach gut der Hälfte der Kampfzeit über den erfolgreich durchgebrachten Haltegriff. Im Endkampf traf Hannah auf die ein Jahr jüngere Leverkusenerin Charlotte Kronenthal. Im reinen NRW-Finale musste Hannah nun auch ein bisschen Ausdauer zeigen, denn die Konkurrentin hatte ihre Vorrunde ebenso ungefährdet gewonnen und war gut auf die amtierende Meisterin eingestellt. Hannah gelang eine kleine Wertung durch eine Fußtechnik. Den Rest der Zeit zeigte die Löwin einen taktisch klugen Griffkampf, riskierte nicht den großen Wurf und jubelte nach Ablauf der 4 Minuten Kampfzeit verdient über ihren zweiten nationalen Titelgewinn.
Spät am Nachmittag ging dann das Ultraleichtgewicht -40kg auf die Matte. Julia Scheida hatte hier bereits im vergangenen Jahr weit vorne mit gemischt und war nach Stichkampf schlussendlich Zweite geworden. In diesem Jahr sorgte das Nesthäkchen der Familie Scheida jedoch für klare Verhältnisse. Nach zwei blitzschnellen Siegen im Anzug der älteren Schwester Carolin stand Julia wieder im Endkampf. Hier war dann die von Heimtrainer angepriesene „Maschine Julia“ so richtig zu sehen. Innerhalb der ersten Minute startete die Löwin einen straken Angriff, nutzte geschickt den Übergang in den Boden und hielt die spätere Zweitplatzierte im Haltegriff fest. Gold für Julia und den JCWK!
Somit landet das Team von Trainer Kaweh Scheida auch in 2026 unter den besten Drei Vereinen Deutschlands. Mit zwei Titeln kommen die Wermelskirchenerinnen auf Rang 2 – vor ihnen lediglich der PSV Berlin.
Valentina Picard holt die Bronzemedaille auf der Westdeutschen Meisterschaft U15 in Dormagen.
Sie startet mit einem schnellen Sieg ins Turnier. Im Halbfinale unterliegt sie knapp und kann sich dann im kleinen Finale mit Haltegriff durchsetzen und holt Platz 3. Laila Clemm startet zum ersten Mal auf der WDEM. Sie hat heute in zwei Kämpfen viel gelernt. Paula Haase gewinnt ihren Auftaktkampf. Dann klappt es leider zweimal nicht und auch sie kennt jetzt ihre Techniken, die Sie verbessern muss. Paula erreicht am Ende einen siebten Platz. Toll wie sich hier alle heute mit Löwenmut gezeigt haben.
Einen Tag zuvor startete Rustam Kolikov als einziger JC-Vertreter bei den U15 Jungs. Der junge Löwe macht vom Doppelstartrecht des ältesten Jahrgangs U13 Gebrauch und kann in Dormagen stark mitkämpfen. Nach einer Auftaktniederlage gewinnt Rustam drei Mal in Folge, ehe ihn der Bezirksmeister stoppt. Dieser gewinnt im Anschluss souverän die Bronzemedaille, verweist den Löwen aber auf Rang 7.
