Der Saisonstart für die Frauen des JC Wermelskirchen stand schon länger unter keinem guten Stern. Durch lang- und kurzfristige Ausfälle reisten die Löwinnen mit einem kleinen Kader zum Auftakt der Oberliga nach Köln Nippes.
Hier mussten sie dann sogleich den nächsten Rückschlag verzeichnen: Natica Gulich hatte sich voll und ganz in den Dienst der Mannschaft gestellt und durch eisernen Willen und Training die 63kg erfüllt. Doch beim Aufwärmen verletze sich die Danträgerin am Fuß und musste passen. Somit ging die 63erKlasse kampflos an die Konkurrenz.
In der ersten Begegnung war der JC66 Bottrop 2 hoffnungslos überlegen. Die Bottroper waren mit einem bundesligafähigen Kader aufgelaufen, dem die Löwinnen nichts entgegen zu setzen hatten. Einzig Mayla Gulich kämpfte in der Rückrunde äußerst stark, reizte den Tiger auf der anderen Seite und unterlag erst kurz vor Kampfende. Auch Frederieke Grätz zeigte einen guten Auftritt im Schwergewicht, letztendlich reichte es zum Sieg nicht. Im letzten Kampf gelang Frauke Thiem der Ehrenpunkt durch einen starken Übergang vom Stand zum Boden.
Bottrop fegte auch den Ausrichter Eisenbahner Köln von der Matte, sodass es in der dritten Begegnung dann zu einem Aufeinandertreffen auf Augenhöhe kam.
Neuzugang Lucie Adler (TV Hoffnungsthal) fuhr -52kg ihren ersten Sieg im Frauenbereich ein und zeigte sichtlich Freude am Ligakämpfen. Mit zwei starken Richtungswechseln gewann der Youngster vorzeitig. Katrin Seide bezwang ihre Kontrahentin -70kg im Haltegriff und sorgte zuvor für einige graue Haare bei Trainer Lutz Hartmann, der es sich trotz seines (Un)Ruhestandes nicht nehmen ließ, den Kampftag „seiner“ Damen zu sehen.
Für die Rückrunde startete Maja Seer -52 stark in den Kampf, musste sich aber einer unorthodox kämpfenden Athletin geschlagen geben.
Dieses Mal zauberte Katrin Seide ihre Spezialtechnik im Schwergewicht auf die Matte und beruhigte damit Trainer Hartmanns Nerven. Die spektakuläre Fußtechnik brachte auch den vorzeitigen Sieg. Frauke Thiem verkürzte auf 4:6 durch einen starken Konter -70kg.
Ebenfalls das Team tatkräftig unterstützt haben Binke Hamdan, Saskia Warnken und Lara Hartmann.

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gibt es einen Aufnahmestopp in unseren Anfängergruppen!
Seit Februar ist es also nicht mehr möglich, in die bestehenden Gruppen hineinzuschnuppern.
Auf der letzten Trainersitzung haben wir entschieden, am Aufnahmestopp festzuhalten, denn in unseren Kinder- und Jugendgruppen trainieren aktuell knapp 200 AthletenInnen! Das ist eine unfassbar hohe Zahl, der wir weiterhin mit unserem Qualitätsanspruch gerecht werden möchten.

Für alle Kinder, die sich bis zu den Osterferien für die Warteliste gemeldet haben, bieten wir einen Einstieg in Form eines Schnupperkurses an. Informationen an diese Kinder sind per Mail verschickt worden.

Interessierte können sich weiterhin per Mail an [email protected] (bitte mit Betreff Warteliste und im Text den Namen und Geburtsjahrgang des Kindes) auf eine Warteliste setzen lassen. Auch unsere Kükengrupe (3-4 Jahre) platzt mittlerweile aus allen Nähten und ist somit vom Aufnahmestopp betroffen! Davon unberührt bleiben die im Kurssystem organisierten Einheiten wie das Eltern-Kind-Training und die Ippon-Girls (auch für Einsteiger, aber nur Mädchen!).

Leider waren wir auch aufgrund von personellen Änderungen gezwungen, unseren Trainingsplan ein wenig umzustrukturieren, denn unser langjähriger Trainer Tim legt beruflich bedingt eine Pause ein. Tim war für uns mittwochs seit Jahrzehnten eine feste Bank im Kindertraining und wir hoffen, dass er in einigen Jahren wieder zurück auf die JC-Matte kehren wird. Jetzt wünschen wir ihm allerdings nur das Beste für seine berufliche Laufbahn.

Um die Mittwochseinheit weiterhin anbieten zu können, wechselt Katrin als Trainerin auf den Mittwoch. Die erste Freitagseinheit findet nach den Ferien also leider nicht mehr statt. Kinder dieser Gruppe können entweder um 16:45 Uhr bei Vera trainieren oder mit Katrin auf den anderen Trainingstag wechseln. Falls beide Termine nicht passen, meldet Euch gerne bei Katrin, wir finden dann sicherlich eine Lösung!

Hier: Neuer Trainingsplan seht ihr nochmal den neuen Plan, der nach den Osterferien gilt!

Die Osterferien stehen bald vor der Tür.

Unser schönes Dojo wird in der 2.Woche wieder für einen Lehrgang des NWJVs genutzt. Deshalb bieten wir Euch zusätzlich zum Ferientrainingsplan wieder das Osterhoppeln als Jugendaktion an. Bitte meldet Euch rechtzeitig dafür an!!!

Osterferien

Osterhoppeln

 

Was für ein Tag für den Judoclub Wermelskirchen. Gleich drei Athleten aus dem Erfolgsstall am Rande des Rheinisch Bergischen Kreises waren vom Landestrainer für eine außergewöhnliche Reise nominiert worden. Mit dem NWJV-Kader ging es für Julius Glaser, Carolin Scheida und Hannah Glauner zum European Cup nach Porec.

Am Samstag ging es dann Schlag auf Schlag. Diejenigen, die via Live- Übertragung auf der IJF Seite mitfieberten hielten andere Judofreunde auf dem Laufenden. Gemeinsam wurde dann jeder Erfolg beklatscht und je nachdem wo man sich befand, kam es auch mal vor, dass man das Ergebnis des Kampfes schon kannte, ehe die Liveübertragung hinterher kam. So ging es beispielsweise Peter Glauner, der die Kämpfe seiner Tochter Hannah am Flughafen Düsseldorf verfolgte. Die Löwin begann sogleich bei ihrer EC Premiere mit einem phänomenalen Sieg. In der zweiten Begegnung musste sie sich nach hartem Fight geschlagen geben. Da ihre Gegnerin Poolsiegerin wurde, durfte Hannah in der Trostrunde nochmal ihr Können zeigen. Auch hier reichte es nicht ganz für einen Sieg, der Auftritt war aber aller Ehren wert.

Carolin Scheida und Julius Glaser kämpften dann am frühen Nachmittag fast parallel, sodass es nur so wimmelte von Nachrichten.

Caro startete löwenstark und stand nach zwei Siegen im Halbfinale. Hier musste sie gegen die Nummer 4 der Welt eine Niederlage hinnehmen. Nach dem kleinen Finale verließ dann eine strahlende JClerin die Matte. Mit einem überzeugenden Auftritt gewann die Leichtgewichtlerin Bronze.

Julius Glaser traf im ersten Kampf auf den Croaten Sutej. Vor einem Jahr hatte Julius bei seinem EC Debut gegen ihn verloren. Sein Coach Kaweh Scheida sagte die Revanche voraus und so kam es auch. Mit zwei Wazari machte der Löwe erneut seine starke Entwicklung deutlich. Auch die beiden folgenden Kämpfe gegen die internationale Konkurrenz gewann Julius vorzeitig. Im Halbfinale gelang es ihm, den Brasilianer zu kontern und in einen Haltegriff zu nehmen. Hieraus ließ der Löwe ihn nicht mehr entkommen und zog in das Finale ein. Dort endete seine Siegesserie gegen den starken slowenischen Kämpfer Blazic, doch schmälerte dies nicht seinen tollen Erfolg.

In Porec schafften es übrigens nur sechs DJB Athleten überhaupt in die Finalrunde heute – ein Drittel davon kam aus Wermelskirchen!

Luke Cabecana vertrat die Farben des JCWKs bei den Deutschen Einzelmeisterschaften U21 in Frankfurt/Oder. In der Gewichtsklasse -60kg startete Luke mit zwei ungefährdeten Siegen und stand zusammen mit seinen drei NRW-Kaderkameraden im Halbfinale. Kennern war schon nach der Auslosung klar, dass das NWJV Quartett die Medaillen in dieser Klasse unter sich ausmachen würde. Luke hatte es im Halbfinale mit dem amtierenden Westdeutschen Meister Kutscher zu tun. In einem Kampf auf Augenhöhe gelang Luke kurz vor Ablauf der vierminütigen Kampfzeit ein starker Wurfansatz, der ihn zum Sieger machte. Im Finale kämpfte Luke wieder stark, musste sich letztendlich wie schon bei den Deutschen 2021 und 2023 jedoch geschlagen geben. Wieder schmeckte Silber dem Löwen etwas bitter und er hätte den großen Wurf wohl mehr als verdient gehabt. Allerdings ist es eine starke Leistung sich nach der Verletzungspause erneut in das Finale auf Bundesebene vorzukämpfen.

 

Es war insgesamt ein erfolgreiches Wochenende für Familie Cabecana. Lukes kleiner Bruder Phil startete am Tag zuvor beim Bundesoffenen Sichtungsturnier der U15 in Backnang. Mit einer sehr überzeugenden Vorstellung konnte Phil das Turnier gewinnen. In seinen vier Kämpfen geriet der junge Löwe nie wirklich in Gefahr und erhielt verdient die Goldmedaille.

Julia Scheida trat ebenfalls in Backnang an – die Mädchen waren am Sonntag an der Reihe. Nach einer knappen Auftaktniederlage startete das Nesthäkchen von Familie Scheida so richtig durch und bezwang im zweiten Vorrundenkampf die amtierende Westdeutsche Meisterin vorzeitig. Im anschließenden Halbfinale war Julia klar die aktiviere Kämpferin und gewann durch drei Strafen ihrer Kontrahentin. Erst im Finale wurde ihr Siegeszug gestoppt. Trotz mutiger Gegenwehr musste sie sich der favorisierten Leverkusenerin Konrad geschlagen geben. Platz 2 beim BOT ein toller Erfolg für die bescheidene JClerin.

Heute kämpften Julia Scheida und Valentina Picard bei den Westdeutschen Einzelmeisterschaften der U15 in Dormagen.
Julia musste in ihrem ersten Kampf eine knappe Niederlage gegen die spätere Meisterin hinnehmen. Anschließend konnte die Löwin einen Sieg durch Haltegriff einfahren. Im nächsten Kampf machte sie es richtig spannend und gewann in der Verlängerung mit ihrer Spezialtechnik. Unmittelbar im Anschluss musste Julia schon wieder auf die Matte und erkämpfte mit zwei Wazaris den dritten Platz.
Valentina Picard machte vom Doppelstartrecht ihres Jahrgangs Gebrauch und startete in der Altersklasse U15, obwohl sie noch in der U13 startberechtigt ist. Somit hatte Valentina es nicht nur mit schwereren sondern auch mit deutlich älteren Konkurrentinnen zu tun. Sie startete toll in das Turnier und konnte ihre ersten beiden Kämpfe mit unterschiedlichen Techniken vorzeitig gewinnen. Auch in der dritten Begegnung zeigte sie eine starke Leistung, unterlag jedoch knapp. In der Trostrunde ging Valentina wieder zwei Mal siegreich von der Matte ehe sie den Kampf um Platz drei verlor. Mit vier Siegen setzte sie sich aber eindrucksvoll in Szene und erreichte einen fantastischen 5. Platz bei den „Alten“.

Siegerehrung in Dormagen

Carolin Scheida hat es wieder geschafft! Nach ihrem Titelgewinn im Ultraleichtgewicht der U18w vor zwei Jahren gewann sie heute in Leipzig erneut die Deutschen Einzelmeisterschaften -40kg. Im vergangenen Jahr hatte die Konkurrenz einmal verschnaufen können, da Caro während der Meisterschaftsserie im Ausland weilte. Umso eindrucksvoller meldete sie sich nun auf nationaler Ebene zurück im Geschäft. Insgesamt vier Mal musste die Löwin auf die Matte. Drei Mal hatte sie keine Mühe und siegte überlegen. In ihrem dritten Kampf entwickelte sich dagegen ein wahrer Judokrimi, den Caro in gewohnter Manier mit viel Übersicht, technischer Vielfalt und enormen Kampfgeist letztendlich für sich entscheiden konnte. Der vorzeitige Sieg im letzten Kampf besiegelte dann den erneuten Titelgewinn.

Auch Hannah Glauner und Emma Becker hatten aufgrund ihrer letzten Erfolge vom Podest geträumt, doch in der Leistungsdichte der Gewichtsklassen -52 und -57kg konnte das Duo heute nicht ganz vorne mitmischen. Hannah startete mit zwei vorzeitigen Siegen, ehe sie durch 3 Strafen im Poolfinale gestoppt wurde. Auch der nächste Trostrundenkampf ging dann verloren. Emma musste schon im Auftakt eine Niederlage hinnehmen, konnte dann zwei Mal gewinnen und beendete das Turnier letztendlich auch auf Platz 9. Beide können aber noch im kommenden Jahr bzw. Hannah sogar noch zwei Mal, in der U18 antreten, sodass die Löwinnen hoffentlich weiter mit Einsatz und Spaß trainieren werden. Besonders bitter für Hannah war an diesem Tag auch, dass ihre Konkurrentin aus NRW, die Hannah vor zwei Wochen im Finale der WDEM besiegt hatte, in Leipzig Deutsche Meisterin wurde. Auch aber ein Beleg dafür, wie eng die Leistungsdichte ist und wie nah dran unsere Löwinnen oben mitmischen.

Siegerinnen -40kg und unsere Caro mitten drin

Parallel zu den Titelkämpfen der U18 in Leipzig reisen die U15er zu ihrem Meisterschaftshöhepunkt nach Dormagen. Für die jüngere Altersklasse gibt es keine Qualifikation zu den DEM, sodass der Westdeutsche Meistertitel nicht zu toppen ist. Phil Cabecana gelang heute gecoacht von seinem Bruder Luke der große Titel. Nach Silber im Vorjahr platzierte sich der Nachwuchslöwe nun ganz oben auf dem Podest.
Dabei geriet der JCWKler nie wirklich in Bedrängnis. Seine ersten beiden Kämpfe entschied er schnell für sich. Im Halbfinale bezwang er den Bezirksmeister aus Düsseldorf ebenfalls vorzeitig. Nach einiger Wartezeit durfte er dann im Endkampf zeigen, was er kann. Sein Konkurrent musste sich der Überlegenheit des Löwens beugen und wurde mit Schwung auf den Rücken befördert.

Phil oben auf

Seine Vorbereitungen auf den Saisonhöhepunkt zu Beginn des Jahres liefen für Julius Glaser alles andere als optimal. Verletzung und Krankheit zwangen den trainingswilligen Löwen zu mehreren Zwangspausen. Durch seine Erfolge im vergangenen Jahr war er letztendlich für die nationalen Titelkämpfe gesetzt worden. So reiste er ohne Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften in Leipzig.
Hier trat er -55kg an und wurde von seinem Trainer Kaweh Scheida gecoacht. In gewohnter Manier fand Julius gut in das Turnier und gewann seine ersten beiden Begegnungen souverän. Im Poolfinale kam es zur Wiederauflage des Deutschen Finales 2023. Vor den heimischen Bildschirmen und live in Leipzig sah man einen gut eingestellten starken Löwen, der seine Chance zur Revanche geschickt bei einem Übergang in den Boden durch Armhebel nutzte. Im Halbfinale traf er auf Ali Guliyev aus Mönchengladbach. Julius kämpfte wieder stark und setzte seinen Konkurrenten unter Druck. Optisch war er eindeutig der stärkere Athlet, doch einer der wenigen Wurfansätze des Ukrainers wurde mit Wazari bewertet. Dieser Rückstand war trotz Löweneifer nicht mehr aufzuholen, sodass Julius in den Kampf um Platz 3 musste. Hier traf er auf seinen langjährigen Freund Maximilian Gruber aus Düsseldorf. Mit Löwenmut und Entschlossenheit sicherte sich Julius die Bronzemedaille.
Im kommenden Jahr darf der JCWKler noch immer in der U18 antreten und kann somit weiter vom Deutschen Meistertitel träumen. Für seinen Club ist er bereits jetzt ein großer Sportler.

Julius und Kaweh in Leipzig

In Bochum treffen sich die Ü30 KämpferInnen des Deutschen Judobundes stets im ersten Quartal des Jahres zum Senioren Cup. Viele AthletenInnen nutzen den Auftritt als erste Standortbestimmung vor den Deutschen Meisterschaften im Frühjahr. Entsprechend gut besetzt waren die Teilnehmerfelder.
Marcel Rudolph hatte im Schwergewicht der Ü40 in seinem ersten Jahr in dieser Altersklasse alle Hände voll zu tun mit fünf Konkurrenten. Da das Schwergewicht bereits mit über 90kg begann, hatte Marcel es auch mit deutlich schwereren Gegnern zu tun. Im ersten Kampf gelang keinem der beiden Kämpfer eine Wertung, doch ein wenig mehr Aktivität gab dann den Ausschlag zugunsten des Konkurrenten. In der Trostrunde siegte der Löwe am Boden gegen einen wahren Schwergewichtler. Im Kampf um Platz drei wurde Marcel jedoch gekontert und musste sich mit Platz 5 begnügen.

Die Frauen kämpften in gewichtsnahen Viererpools und Natica Gulich erwischte einen Sahnetag. In der Klasse -63,7kg der Ü40 ging sie ohne große Erwartungen aufgrund ihres Trainingsrückstandes und doch mit einer gesunden Portion Ehrgeiz an den Start. Unterstützt durch ihre Tochter Mayla, die den ruhenden Pol darstellte, legte sich die Nervösität schnell. Mit Ruhe und Übersicht gestaltete die JC-Ligakämpferin ihre ersten beiden Begegnungen. Siegreich verließ sie einmal nach Haltegriff und einmal nach einem starken Fußwurf die Matte. So kam es im letzten Kampf des Pools zum „Finale“, denn ihre Kontrahentin Anita Sprenger aus Dresden hatte auch die beiden anderen Kämpfe gewinnen können. Natica begann dominant und behielt dabei aber die nötige Ruhe. So ging sie mit einem Schenkelwurf in Führung und machte kurz darauf mit O-soto-gari (große Außensichel) den Turniersieg perfekt.

Ein Siegerehrungsbild im Sinne Kanos