Die erste Gürtelprüfung ist ein ganz besonderer Meilenstein für die jungen Judoka. Dementsprechend sieht man den Kindern der Freitagsgruppe unmittelbar vor den Weihnachtsferien den Stolz über die erreichte Leistung an.
Nach einigen Monaten der intensiven Vorbereitung absolvierten die Athleten und Athletinnen erfolgreich die Prüfung zum weiß-gelben Gürtel. Darunter sind auch fünf Kids, die aus der Kükengruppe stammen und dann den Wechsel in das richtige Judotraining gewagt hatten. Prompt sehen die 5 bis 8 Jährigen Judoka auch älter aus mit so einem farbigen Gürtel um den Bauch.

Auf dem Foto sind zu sehen: hinten v.l. Dimitrii Ushakov, Fabian Zimmermann, Uke Emilia Tanganovic, Léonie Schmulder und Karim Aiash; kniend davor Moritz Treder, Lars Jeske, Rustam Kolikov, Felix Graf, Samuel Hofmann und Levin Rosen.

 

 

Ihr kennt es schon, aber trotzdem immer wieder nett…

…zu sehen wie aus den kleinen Engelchen große Engel wurden.

Sie sind im Verein bekannt als die Engel für Koga: Carolin Scheida, Manon Dörner und Mayla Gulich machen seit Kindertagen gemeinsam Judo und sind durch den Sport auch schon viele Jahre freundschaftlich eng verbunden.

Am Sonntag hat Carolin Scheida nun ihre Engelsflügel ausgebreitet und ist nach Brisbane / Australien geflogen. Dort wird sie drei Monate lang leben und lernen. Natürlich verzichtet die amtierende Deutsche Meisterin derweil nicht auf ihren Lieblingssport, sondern wird zwei Mal in der Woche am Judotraining in einem Verein in Brisbane trainieren. Der Name Scheida ist dort bereits bekannt, denn auch Carolins älteren Bruder Till zog es vor einigen Jahren nach Down Under, sodass er in dieser Zeit ebenfalls das Dojo besuchte.

Mayla Gulich verließ Deutschland bereits vor einem knappen halben Jahr um ein gesamtes Schuljahr in den USA zu verbringen. Ihr fehlt der Sport im weißen Judogi, doch Mayla hält sich fern ab der Tatami fit. Im Rahmen des gut organisierten Schulsports in Amerika nimmt sie täglich an intensiven Sporteinheiten teil. Derzeit stehen Krafttraining, Winterlaufen und Klettern auf ihrem ausgefüllten Programm. Während ihrer Zeit im Ausland besuchte Mayla schon New York und wird im Frühjahr für eine Woche nach Hawaii fliegen. Ihr Reisebegleiter Koga ist natürlich mit dabei und sieht viel von der Welt.

Mayla im Laufdress beim Crosslauf im Sommer

Koga auf großer Reise

Und die Dritte im Bunde? Manon Dörner hatte in den letzten Monaten eine Austauschschülerin zu Gast und wird im Sommer für 8 Wochen zum Gegenbesuch nach Chile aufbrechen.

Nun, sie werden groß unsere Engel, doch getreu dem Spruch von Goethe “Schenkt den Kindern Wurzeln und Flügel” werden sie hoffentlich im zweiten Halbjahr 2023 wieder vereint im heimischen Dojo auf der Matte stehen. Dann sogar im gelb-schwarzen Judogi, denn alle Drei dürfen in diesem Jahr bei den Frauen in der Liga mitkämpfen.

Das JC-Team in Eindhoven Lutz, Phil, Hannah und Julius (v.l.) Es fehlen Caro und Kaweh Scheida

Für die Nachwuchskämpfer der JC Wermelskirchen begann das neue Jahr direkt mit einem Knaller. Zum internationalen Turnier Matsuru Dutch Open nach Eindhoven reisen Athleten und Athletinnen aus vielen verschiedenen Ländern zum Saisonauftakt. Entsprechend hochkarätig war das Teilnehmerfeld besetzt. Für die jungen Löwinnen und Löwen gab es aber dennoch Grund zum Jubeln: Hannah Glauner gewann Gold in ihrer Klasse, Julius Glaser ergatterte eine begehrte Bronzemedaille in seiner neuen Altersklasse. Auch Phil Cabecana konnte sich in den Niederlanden in Szene setzen.
Am Samstag traf Julius Glaser in der U18 -50kg auf 39 Mitstreiter aus aller Welt. Der JCWKler startete mit drei Siegen in der beeindruckenden Messehalle in Eindhoven und konnte sich so bis in das Halbfinale vorkämpfen. In einem Kampf auf Augenhöhe musste er sich denkbar knapp dem späteren Turniersieger aus Italien geschlagen geben. Beide Kontrahenten konnten den Anderen nicht zu Fall bringen, Crociani dominierte lediglich im Griff, sodass Julius durch eine Strafe unterlag. Im Kampf um die Bronzemedaille bewahrte der Löwe jedoch einen kühlen Kopf und bezwang den Belgier Milan Peeters, der vorher Julius Freund und Dauerkonkurrenten Gruber besiegt hatte, mit einem halben Punkt.
Carolin Scheida erwischte im Leichtgewicht der U18 heute keinen guten Tag. Die Deutsche Meisterin des Vorjahres musste sich in ihren vier Kämpfen geschlagen geben. Da Caro am darauffolgenden Tag aber für 3 Monate nach Brisbane (Australien) fliegen wird, waren die Niederlagen zweitrangig und nur das unverletzt sein zählte.
Während Carolin am Sonntag zum Flughafen reiste, löste Lutz Hartmann seinen Trainerkollegen Kaweh Scheida in Eindhoven ab und betreute die U15er des Vereins.
Phil Cabecana hatte es -42kg mit einem sehr großen Teilnehmerfeld von 40 Athleten zu tun. Obwohl er zum jüngeren Jahrgang der Altersklasse zählt, startete Phil so richtig durch und konnte die ersten drei Kämpfe vorzeitig für sich entscheiden. Der spätere Finalist aus Belgien stoppte die Siegesserie des Löwen dann im Viertelfinale. Phil siegte in der Trostrunde ein nächstes Mal ehe er sich in seinem sechsten Kampf wieder geschlagen geben musste. Vier Siege und Platz 7 in diesem Teilnehmerfeld sind für den JCler jedoch eine tolle Leistung.
Zum Abschluss des Wochenendes trat Hannah Glauner -48kg in der U15 auf die Matte. Zunächst fuhr die Löwin zwei schnelle Siege ein, doch im dritten Kampf entwickelte sich ein wahrer Judokrimi. Hannah zeigte sich in Eindhoven topfit und konnte die Begegnung nach zehn Minuten in der Verlängerung für sich entscheiden. Im darauffolgenden Halbfinale ließ sich die Löwin ihre Erschöpfung nicht anmerken und siegte mit ihrer neuen Spezialtechnik. Nun war schon ein großer Erfolg geschafft, doch die ehrgeizige JClerin wollte heute nach den Sternen greifen. Taktisch gut von ihrem Coach eingestellt gelang Hannah eine frühe Führung gegen die Niederländerin, die sie auf beeindruckende Weise über die Zeit brachte. Verdient nahm Hannah die große Goldmedaille in Empfang.

Siegerehrung U15 -48kg: Hannah mit Gold 2.v.l.

Julius (2.v.r.) gewinnt Bronze -50kg in der U18

 

Die beiden Fotos stammen von: https://www.marcokrachtenfotografie.nl/2023/01/14/dutch-open-espoir-2023/

Das diesjährige Aktionstraining “Wir warten aufs Christkind” war nach zwei Jahren pandemiebedingtem Ausfall umso mehr ein großes Fest des Wiedersehens auf der Judomatte. Erstmals in der langen Geschichte der außergewöhnlichen Aktion im Judoclub Wermelskirchen übertraf die Zahl der Wichtel, also die älteren Judoka aus dem Sportassistenten – und Trainerteam, die Zahl der teilnehmenden Kids um ein paar Köpfe. Dies lag sicherlich auch daran, dass sich unter die 34 Wichtelmützenträger etliche ehemalige Judoka mischten, die das Aktionstraining zur Rückkehr in ihre Judoheimat nutzten und das Wiedersehen auf und neben der Matte sichtlich genossen.
Die über 60 Judoka verbrachten einen kurzweiligen Vormittag am Morgen des Heiligabends gemeinsam auf der Tatami (Judomatte). Dabei war das Training geprägt von stets wiederkehrenden Spielen mit Weihnachtsmotto. Getreu dem Motto “Alle Jahre wieder” eröffnete Tim Schulze die Einheit mit dem Weihnachts-Kommandospiel und auch die weiteren Spiele und Bewegungsaufgaben standen ganz im Zeichen des Festes. So ließ Jens Harms die Teilnehmer als Rumkugeln und Zimtsterne durch die Halle rollen und Frederik Platz versüßte das Training mit dem Spiel “Das Krümelmonster ist los” mit verschiedenen Kekssorten. Natürlich wurden auch wieder Kekse “gebacken”, hierbei kneteten die Wichtel die Kinder richtig gründlich durch.

Zum krönenden Abschluss kam Vereinsmaskottchen Koga auf die Judomatte. Er genoss es ähnlich wie die Trainer und Teilnehmer sichtlich, endlich wieder live dabei zu sein. Schließlich hatte der Judolöwe in den letzten zwei Jahren den Mitgliedern lediglich über den Bildschirm ein frohes Fest wünschen können, da Tim Schulze und Katrin Seide auch in Pandemiezeiten an der Aktion festhielten und diese digital anboten.
Am Ende ehrte der stellv. Vereinsvorsitzende Sven Dicke noch die engagierten Wettkämpfer des Clubs. Alle erhielten eine schöne Sweatjacke bedruckt mit dem Vereinsnamen. Paula Haase und Kamil Nikolajok bekamen zusätzlich noch als besondere Auszeichnung den gelben Gürtel verliehen, da die beiden Newcomer binnen eines Jahres so viel gelernt hatten und bei ihren ersten Turnierauftritten außergewöhnlich erfolgreich waren.
Janine und Dirk Kopperberg überreichten dann noch allen Judoka auf der Matte einen weihnachtlichen Koga-Becher mit selbstgebackenem JCWK-Keks. So gingen die Wichtel und Kids fröhlich und zufrieden nach Hause zum Feiern in der Familie.

Weihnachtskommandos mit Tim Schulze

Altersgemischter Spaß auf der Matte

Unsere engagierten Wettkämpfer

Das diesjährige Wichtelteam

 

 

Wieder waren unsere starken Nachwuchskämpfer unterwegs und wie gewohnt erfolgreich.
Zum letzten Wettkampf des Jahres reiste ein JCWK-Quartett zu einem internationalen Turnier in Enschede. Aufgrund zahlreicher Terminüberschneidungen – beispielsweise mit dem Kinderturnier in Leverkusen (siehe anderen News-Eintrag) – sprang Erfolgscoach Lutz Hartmann ein und begleitete die JCler in die Niederlanden.

Phil Cabecana startete mit einem blitzschnellen Sieg in das Turnier und siegte auch im nächsten Kampf. Dann zwang ihn jedoch eine Würgetechnik zur Aufgabe. In seinen beiden folgenden Kämpfen blieb der Löwe wieder siegreich, doch im Kampf um Platz 3 musste der Youngster sich denkbar knapp geschlagen geben. Nach vier Siegen verpasste er die Medaille zwar, konnte aber viele Erfahrungen sammeln.

Für Julius Glaser war das Turnier in Enschede wie gemacht. Im Durchmarsch dominierte der JCler seine Gewichtsklasse und gewann rekordverdächtig schnell alle vier Kämpfe hintereinander. Dabei überzeugte er durch starke Richtungswechsel und taktisch kluges Vorgehen.

Hannah Glauner musste nach einem Auftaktsieg eine Niederlage hinnehmen. Davon ließ sich die Löwin aber nicht aus der Ruhe bringen und ging in den beiden weiteren Kämpfen wieder als Siegerin von der Matte. Platz 3 war der verdiente Lohn.

Der Älteste im Team Luke Cabecana geriet im ersten Kampf schnell in Rückstand und konnte die Wertung nicht mehr aufholen. Dann zeigte er aber was in ihm steckt und warf einige starke Konkurrenten aus dem Turnier. Nach drei Siegen in der Trostrunde erhielt er ebenfalls die Bronzemedaille.

Hannah Glauner und Phil Cabecana traten heute als einzige Vereinsvertreter beim internationalen Berke Bemelmans Turnier in Belgien an. In der U14 nutzte das Duo das außergewöhnliche Gefühl, zum ältesten Jahrgang zu gehören und wurde der Favoritenrolle absolut gerecht: Zwei Goldmedaillen reisten aus Dilsen zurück nach Wermelskirchen.

Hannah Glauner konnte ihre neue Spezialtechnik Uchi-mata gleich in den ersten beiden Kämpfen gewinnbringend ansetzen. Im Finale musste sie dagegen über die Verlängerung gehen. Hier brachte ihr eine starke Fußtechnik den Turniersieg ein.
Phil Cabecana konnte sich im Vorrundenpool durch eine taktisch kluge Kampfweise klar durchsetzen. Im Endkampf ging er wieder schnell in Führung und brachte diesen Vorsprung geschickt über die Zeit.

Für das motivierte Duo war das Turnier eine gute Trainingsgelegenheit, denn die ihnen bekannten Hebel- und Würgetechniken sowie ihre Spezialtechnik am Boden (Sangaku) waren in Belgien in dieser Altersklasse nicht erlaubt. Folglich gingen die Wermelskirchener, die sich gegenseitig unterstützten und coachten, dem Bodenkampf eher aus dem Weg. Dadurch kam es aber zu vielen Aktionen und Wurfansätzen im Stand wovon die Beiden sicherlich in zukünftigen Duellen profitieren werden.

Einheitslook: Die Goldmedaille baumelt über dem blauen Gürtel

Am Samstag heiratete Vanessa Kopperberg ihren langjährigen Freund Christopher Rohloff.
“Nessy” fand als Teenagerin vor circa 15 Jahren in den Judoclub und brachte kurze Zeit später auch ihre Eltern Dirk und Janine mit in den Verein. Seitdem sind die “Kopperbergs” nicht mehr aus dem Vereinsgeschehen wegzudenken. Das ehrenamtliche Engagement und die Freude am Judosport teilen alle Drei. Tochter Vanessa ist seit Gründungstagen Mitglied der Frauenmannschaft des JCWK und deren Ligasprecherin. Zudem unterstützte sie den Verein in der Coronazeit beim Onlinetraining und bot digital eine regelmäßige Fitnesseinheit an. Auch nach dem Sportverbot blieb sie dem Engagement treu und leitet – so oft wie es ihr Schichtdienst bei der Polizei zulässt – die Mittwochsfitnesseinheit. Die “Fitnessqueen” trainiert aber auch im Judogi fleißig (vor wenigen Wochen erkämpfte sie Platz 5 bei der DPM). Auch, wenn Vanessa am Samstag ihren Familiennamen abgab, wird sie auf der Judomatte wohl immer eine Kopperberg bleiben. Zumindest erwarten die Damen nichts anderes von Trainer Lutz Hartmann.  In seinen fachmännischen Ansagen schallen meist die Geburtsnamen der Löwinnen über die Matte und das darf auch so bleiben. Nessy haftet zudem noch ein Spitzname aus Jugendtagen an. Liebevoll wird sie von Trainer und Mannschaftskameradin “Opossum” gerufen, da sie früher leichte Schwächen im Verteidigungsverhalten am Boden zeigte. Die Zeiten sind längst vorbei, denn schließlich gewann die Löwin sowohl in der Liga als auch bei der Polizeimeisterschaft ihre letzten Kämpfe allesamt in der Bodenlage. Doch im JC ist es wie mit allen Spitznamen in Familien: “Einmal Opossum – immer Opossum!” 😉

In den Bürgerhäusern auf der Eich gab unser Opossum am Samstag ihrem Liebsten das Ja-Wort. Die Zwei wurden festlich trotz winterlicher Kälte von einem langen Spalier empfangen. Koga und einige Vereinsanhänger ließen es sich nicht nehmen, bibbernd im Judogi dem hübschen Paar zu gratulieren. Die gelb-schwarzen Ballons passten wunderbar zum Ambiente und machten diese Winterhochzeit noch etwas schöner. Ergänzt wurde das gelb-schwarze Spalier durch einige Footballern der Cologne Crocodiles, denn Chris ist im Bergischen Sport kein Unbekannter. Als ehemaliger Receiver beim Amboss Remscheid wechselte er vor zwei Jahren in die Trainerrolle und coacht nun die Crocodiles.

Wir gratulieren Euch beiden ganz herzlich und wünschen Euch für die Zukunft nur das Beste!

Bereit für das Brautpaar

Auch Koga ist gespannt.

Das Warten hat sich gelohnt.

Eine schöne Stimmung trotz winterlicher Kälte

Sicherheitshalber ein paar Extraschichten unter dem Judogi

 

Luke Cabecana vom JC Wermelskirchen konnte sich bei seinem ersten Auftritt im Männerbereich sogleich in Szene setzen. Obwohl der Löwe noch in der U18 startberechtigt ist (zumindest noch wenige Wochen lang) startete er beim Ranglistenturnier der Männer/Frauen in Lünen. Unterstützt wurde Luke von seinem langjährigen Trainingspartner Till Scheida und Coach Kaweh Scheida. Dabei galt es auch, sich in der neuen Gewichtsklasse -60kg einzukämpfen, da diese Klasse ab der U21 die niedrigste Kategorie bei den Männern ist.
Ohne große Erwartungen reiste das Talent aus dem Bergischen nach Lünen, doch hier präsentierte sich Luke äußerst stark.
Für seine ersten beiden Kämpfe benötigte er nur wenige Sekunden um siegreich von der Matte zu gehen und stand so im Halbfinale einem erfahrenen Athleten aus Sachsen gegenüber. Luke ließ sich nicht davon beeindrucken, dass sich sein Gegenüber bereits auf einem Ranglistenturnier platzieren konnte und griff unaufhörlich an. Jeder Attacke konnte der Sachse jedoch entkommen, aber der Sieg blieb Luke, da sein Kontrahent wegen Passivität im Kampfverlauf disqualifiziert wurde. Im Finale dominierte der Löwe zu Beginn und kämpfte wieder sehr gut, doch dieses Mal konnte er den starken Griff seines Gegenübers nicht über die gesamte Kampfzeit abwehren. Kurz vor Kampfende musste sich der JCWKler im Haltegriff nach einer Wurftechnik geschlagen geben.

Mit dem Gewinn der Silbermedaille qualifiziert sich der Youngster aber sofort für die Deutschen Meisterschaften Ende Januar in Stuttgart. Ein verlockendes Abenteuer, das der kampfbegeisterte Luke sich natürlich nicht entgehen lässt.

Vor einigen Wochen erkämpfte Carolin Scheida den nationalen Meistertitel ihrer Altersklasse in Leipizig. Nun setzte die Löwin noch einen drauf und gewann auch Gold mit der Mannschaft auf der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft U18. Für das Turnier in Senftenberg lieh der JCWK das Nachwuchstalent an das Team des JC 71 Düsseldorf aus.
Die Mannschaft um Trainer Jens Kaiser startete bereits phänomenal in das Turnier und gewann alle vier Vorrundenbegegnungen äußerst souverän. Carolin Scheida besetzte die Gewichtsklasse -44kg und konnte froh sein, dass kein Mindestgewicht gefordert war. Mit mehr als 7 Kilogramm unter der Grenze kämpfte Caro beeindruckend dagegen. Insgesamt drei Siegpunkte steuerte sie für ihr Team auf dem Weg zum Poolsieg bei, lediglich einmal musste sie sich geschlagen geben. Im Halbfinale hatte das Ultraleichtgewicht gegen die routinierte und gestandene 44erin Nguyen aus Kim-Chi Wiesbaden keine Chance, doch ihre Mannschaftskameradinnen sicherten den Finaleinzug durch die bessere Unterbewertung bei einem 3:3 Endstand. Nun wollten die Düsseldorferinnen auch nach den Sternen greifen und den favorisierten UJKC Potsdam vom Thron stoßen. Durch eine starke Mannschaftsleistung und einen kampflos erreichten Punkt im Leichtgewicht durch Caro gelang dies sogar: mit 4:2 sicherten sich die Mädels den Titelgewinn.

Der körperliche Unterschied ist in diesem Bild eindrucksvoll zu sehen…

…doch wie immer lässt sich Caro davon nicht entmutigen und kann vier Kämpfe gewinnen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutscher Mannschaftsmeister U18w 2022: JC 71 Düsseldorf